von Hermann Differenz( Pfarrvikar)
Liebe Gemeindemitglieder,
in Vorbereitung auf den Zusammenschluss der Pfarrgemeinden im Mainbogen, der bis 2028 geplant ist, treffen sich verschiedene Projektgruppen. Diese erarbeiten zu eigenen Themen Vorschläge. Sie werden dann der Pastoralraumkonferenz, die aus Vertretern der Pfarrgemeinde und Verwaltungsräte, der Verbände, des Jugendausschusses aller bisherigen Pfarrgemeinden besteht, unterbreitet.
Nach der Vorstellung wird in den einzelnen Gruppen beraten und Rückmeldung gegeben, die dann besprochen und verarbeitet wird. Der endgültige Vorschlag wird nach mehrheitlicher Abstimmung, dann zum Schluss den Gremien des Bistums zur letzten Verabschiedung vorgelegt. Ende April soll nun die Projektgruppe Sozialpastoral ihr Konzept in der kommenden Pastoralraumkonferenz in Hainstadt vorstellen.
Diese Projektgruppe trifft sich seit Januar 2024 immer in Hainstadt. Die Leitung hat Vincenzo Caterina (Gemeindereferent in Hainburg) und Öslem Nalci (Caritasmitarbeiterin). Aus unserer Pfarrgruppe sind Frau Dr. Cordula Uischner Peetz, Thomas Peetz und Alexandra Huwe als Ehrenamtliche dabei. Frau Karola Emge-Kratz und meine Wenigkeit sind als Hauptamtlichee mit von der Partie. Insgesamt sind wir 13 Mitglieder (acht Ehren- und fünf Hauptamtlich) aus Steinheim, Klein-Auheim, Hainburg, Seligenstadt und Klein Welzheim. In 17 Treffen haben wir bisher zuerst eine Sozialraumanalyse versucht und in den einzelnen Pfarreien nachgefragt, welche Aktivitäten im Sozialen Bereich der Pfarreinen stattfinden. In vielfacher Weise setzten sich viele Ehrenamtliche in unseren Gemeinden ein, aber über die Coronazeit sind auch manche Gruppen weggefallen und manche haben sich aus Altersgründen zurückgezogen. Es wurden drei öffentliche Befragungen durchgeführt, einmal auf dem Marktplatz in Seligenstadt, dann in Steinheim und einmal in der Kath. Öffentlichen Bücherei in Klein-Krotzenburg, um der Frage unseres Bischof Peter Kohlgraf nachzugehen: Was brauchen die Menschen und bekommen die Menschen das, was sie brauchen?
Die Aufgabe der Diakonie, das heißt der Einsatz für die Menschen in ihren Nöten und der Einsatz für den Dienst an der Gemeinschaft gehört zu den Grundaufgaben einer christlichen Gemeinde. Es geht aber auch um den Blick auf andere Institutionen und Gruppierungen, die sich in ähnlicher Verantwortung um die Menschen und das Zusammenleben in unseren Wohngemeinden kümmern, wo eventuell eine Verknüpfung und eine Zusammenarbeit möglich sein könnte, um Kräfte zu bündeln
So werden wir nach den Jahren der Sammlung versuchen, Ende April nun ein Konzept vorzuschlagen, welches in der Pastoralraumkonferenz vorgestellt wird. Es geht nicht darum bestehende Aktivitäten zu verändern, denn das was in den Ortsgemeinden gut läuft, soll und muss in jeder Weise unterstützt und gefördert werden. Es geht aber auch darum, wo wir auf dem Hintergrund unserer Nachforschungen eventuell ein neues, gemeinsames Projekt aufgreifen können, das auf der einen Seite noch fehlt, das uns aber auch im gemeinsamen Tun als neue Großgemeinde verbinden könnte. So hoffen wir auch weiter um Ihre Ideen, aber auch die Bereitschaft die anstehenden Aufgaben miteinander anzugehen.