Aktuelles

  • Weggefährten

  • von Katrin Huth

  • Spendenaufruf(e)

  • von Wolfram Schmidt
     © Wolfram Schmidt © Wolfram Schmidt
    Auch wenn es manchem Nachbarn nicht gefällt: das Geläut der Kirche Maria Hilfe der Christen ist eines der größten im Bistum Mainz und verkündet regelmäßig mit seinen Klängen die Einladung zu Gottesdiensten und Gebet, ruft nach wie vor am Mittag zum Frieden auf und gibt tagsüber die Uhrzeit an. Der Schall der Glocken ist für manche so selbstverständlich, dass er manchmal schon gar nicht mehr wahrgenommen wird - nur dann, wenn die Glocken schweigen fällt es auf, oder wenn sie zu außergewöhnlichen Zeiten erklingen. Dazu gehört auch, wenn der Wartungsdienst eines Glockenbauers anfällt, und nach der Überprüfung der Technik alle Glocken getestet werden.
    So war Ende Januar der Glockenbauer wieder im Turm der Marienkirche und hat seinen Wartungsdienst ausgeführt. Dabei musste er feststellen, dass die Zugkette mit Seilen und das Kettenrad auf der Motorachse der großen Glocke abgearbeitet und verbraucht sind, dass die Zugseile sogar schon zum Teil gerissen sind.
    Ebenso wurde die Orgel in der Kirche Maria Hilfe der Christen im Herbst turnusgemäß gewartet. Auch hier wurde ein kleinerer Schaden entdeckt, der größer werden wird, wenn er nicht behoben wird. Ein Gummituch und das Leder am Hauptbalg der Orgel sind zu erneuern, damit der Orgel nicht eines Tages wortwörtlich die Luft ausgeht.
    Beide, der Glockenbauer und der Orgelbauer, haben für ihren Teil jeweils ein Angebot für die entsprechenden Reparaturarbeiten vorgelegt. Der Verwaltungsrat St. Johann Baptist hat in seinen letzten Sitzungen darüber beraten und einstimmig entschieden, dass wir um die entsprechenden Kosten nicht herumkommen. Für die Glocken beträgt die Summe 1153,11 €, für die Orgel ist die Summe schon beträchtlicher: 4712,40 €.
    Zur Begleichung der anstehenden Rechnungen können wir auf entsprechende Rücklagen zurückgreifen - doch hat der Verwaltungsrat ebenso beschlossen, Sie, die Gemeindemitglieder um Mithilfe, sprich um Spenden für die Reparaturen zu bitten.
    Also: wer sich berufen fühlt, einen Anteil (egal wie groß!) für die Begleichung der Reparaturkosten für Glocke und Orgel beizutragen (auch das ist eine Form des Mitmachens {vgl. Link), der ist herzlich Willkommen. Sie können die Spende im Pfarrbüro vorbeibringen oder auf das Konto der Kirchengemeinde St. Johann Baptist unter dem Stichwort Spende Marienkirche Glocke/Orgel überweisen: IBAN DE75 5019 0000 0005 5011 05.


  • Seniorennachmittage im März

  • von Agnes Jung ( ), und das Seniorenteam( Annette - Criselia - Daniela - Erika- Gabriele - Margit)

    Am Dienstag, 10.03.2026, feiert Pfarrer Differenz mit uns einen Gottesdienst mit Krankensalbung.
    Am Dienstag, 24.03.2026 berichtet Frau Dr. Renate Rabenstein von ihrer Vorlesung an der Kinder-Uni: Urzeit-Riesenschlange auf Beutefang - unsere Tierwelt vor 47 Millionen Jahren - Kinder-Uni Frankfurt kommt zur Senioren-Uni in Klein-Auheim.
    Die Treffen sind wie immer um 14.00 Uhr im Untergeschoss des Don-Bosco-Hauses. Natürlich bleibt anschließend bei Kaffee und Kuchen auch Zeit zum Erzählen. Wir freuen uns auf Sie!

  • Einladung zur Kirchenputzaktion in St. Nikolaus

  • von Cordula Uischner-Peetz( Ortsausschuss St. Nikolaus)
    Der Frühling ist da und das Osterfest steht vor der Tür – eine Zeit des Aufbruchs und der Erneuerung!
    Damit man das auch am Kirchenraum erkennt, laden wir alle herzlich zur diesjährigen Kirchenputzaktion ein. Gemeinsam möchten wir Staub wischen, Bänke reinigen, Fußböden fegen, Figuren polieren und unsere Kirche für die kommenden Monate vorbereiten. Viele Hände schaffen viel – und nebenbei bleibt Zeit für Begegnung und gute Gespräche.
    Termin: Mittwoch, 25.03.2026
    Uhrzeit: 14.00 bis 16.00 Uhr
    Ort: St. Nikolaus Kirche, Kirchstraße
    Ob jung oder alt, Mann (!) oder Frau – jede helfende Hand ist herzlich willkommen. Reinigungsmaterialien stehen bereit. Wer es möglich machen kann, bringe bitte ein Eimerchen, Handschuhe und einen Wischlappen mit.
    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss laden wir zu einer Tasse Kaffee / Tee ein. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

  • Nachlese vom kfd-Abend im Februar

  • von Gabriele Herzog
    Am Donnerstag, 26.02.2026 trafen sich die Frauen um 18.00 Uhr in der Nikolausstube im Jugendheim St. Nikolaus, um mit Frau Katja Sommer Gedächtnistraining einzuüben.
     © Gabriele Herzog © Gabriele Herzog

    Mit der Loc-Methode, abgeleitet vom lat. locus = Ort, kann man sich mit dieser Technik Informationen, Listen oder Abläufe dauerhaft und in der richtigen Reihenfolge merken. Sie basiert auf der Verknüpfung von abstrakten Informationen mit vertrauten, realen oder fiktiven Orten.
    Mit viel Fantasie und Gelächter, haben wir das einmal durchgespielt. Außerdem mussten wir Sprichwörter vervollständigen oder richtig stellen. Finger- und Koordinationsübungen waren auch dabei.
    Mit viel Freude und Lachen ging der Abend kurzweilig zu Ende, mit dem Tipp, mal eingeübte Pfade zu verlassen, Neues auszuprobieren, damit unser Gehirn gefordert wird.

  • Kleine Osterkerzen

  • von Maria Dehmer
      © Bild: Clemens Rude, Pfarrbriefservice © Bild: Clemens Rude, Pfarrbriefservice
    Die Ministrantinnen und Ministranten St. Peter und Paul gestalten in den Tagen der Fastenzeit kleine verzierte Osterkerzen mit Windschutzbechern. Am Samstag, 28.03.2026 werden sie nach der Messe am Palmsamstag am Eingang der Kirche zum Verkauf angeboten.
    Mit dem Kauf zum Preis von 3 € unterstützen Sie unsere Ministranten. Vielen Dank.

  • Taizé 2026

  • von Michael Hüttner

  • Erstkommunionvorbereitung 2026 in St. Peter und Paul

  • von Angela Subtil

    Jesus sagt: Ihr seid meine Freunde


    Unter diesem Motto begann im November 2025 für 16 Kinder aus unserer Gemeinde ein besonderer Weg: die gemeinsame Vorbereitung auf die Erstkommunion. Begleitet von den Katechetinnen und Katecheten Rosi Schweizer, Romina Quitt, Daniel Marx, Gosia Waack, Anna Zorn, Angela Subtil und unserer Gemeindereferentin Karola Emge-Kratz sowie Pfarrer Differenz tauchten die Kinder in den folgenden Wochen in die lebendige Welt biblischer Geschichten und christlicher Erfahrungen ein.
    Mit viel Begeisterung gestalteten die beiden Gruppen jeweils eine bunte Gruppenkerze. Zusammen mit unserem fröhlichen Motto-Lied wurde sie in den Gruppenstunden und Familiengottesdiensten zum sichtbaren Zeichen, dass Jesus mitten unter uns ist.
    In den jeweiligen Gruppenstunden näherten sich die Kinder auf anschauliche und kindgerechte Weise zentralen Themen des Glaubens: angefangen von der Taufe und der Schöpfungsgeschichte über das Vaterunser und eine spannende Kirchenrallye in St. Peter und Paul bis hin zum gemeinsamen Weg durch die Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern. Auch biblische Erzählungen wie z.B. die Hochzeit von Kana fanden dabei immer wieder Raum zum Staunen, Fragen und Mitdenken.
     © Angela Subtil © Angela Subtil

    Ein weiterer Höhepunkt folgte im Januar 2026: Mit großer Freude beteiligten sich die meisten Kommunionkinder eifrig an der diesjährigen Sternsingeraktion und nahmen kurz darauf neugierig an der Kirche Kunterbunt unter dem Motto Freundschaft ist ein Schatz teil – ein Thema, das unser Jahresmotto an vielfältigen Stationen in der Kirche auf wunderbare Weise vertiefte.
     Kirche Kunterbunt und die Sternsingeraktion. © Angela Subtil Kirche Kunterbunt und die Sternsingeraktion. © Angela Subtil

    Im Vorstellungsgottesdienst am 22. Februar 2026 präsentierten sich die Kommunionkinder der Gemeinde mit einem selbst gestalteten Freundschaftsbaum. Musikalisch wurde der Gottesdienst stimmungsvoll von Japhetz begleitet und umrahmt.
     Vorstellungsgottesdienst der Kommunionkinder. © Angela Subtil Vorstellungsgottesdienst der Kommunionkinder. © Angela Subtil

    In den kommenden Wochen stehen nun die Sakramente der Versöhnung und der Eucharistie im Mittelpunkt der Gruppenstunden. Darüber hinaus werden die Kar- und Ostertage durch besondere Familienangebote bereichert.
     Kerzenworkshop der Kommunionkinder. © Angela Subtil Kerzenworkshop der Kommunionkinder. © Angela Subtil
    Ein echtes Highlight bildete der Kerzenworkshop am 07.03.2026 im Don-Bosco-Haus unter der Leitung von Familie Reuter. Gemeinsam mit Eltern oder Paten gestalteten die Kinder an diesem Tag mit viel Freude ihre individuelle Kommunionkerzen – einzigartige Begleiter für ihren großen Festtag.
    Mit großer Vorfreude blicken wir schon jetzt auf den feierlichen Gottesdienst zur Erstkommunion am Sonntag, 19.04.2026 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul.

    Unsere Kommunionkinder 2026

    Gabriela Antic Til Rehbein
    Giorgio Salvangelo Avellino Sophia Schuldt
    Leandro Büssing Cooper Angelo Schweizer
    Nicola Kaperczyk Anna Felicitas Subtil
    Simon Kemmerer Luara Vieira Weiser
    Daniel Klimavicius Aaron Waack
    Helena Antonia Marx Milian Wörtche
    Emilia Quitt Jakob Zorn
    Wir hoffen, dass am feierlichen Gottesdienst viele Familien, Gäste und Gemeindemitglieder teilnehmen und gemeinsam mit unseren Kommunionkindern sichtbar machen, was Jesus uns fest zusagt hat: Ihr seid meine Freunde.

  • Die Sakramente (Teil 7)

  • von Wolfram Schmidt

    6. Die Krankensalbung


    Versehen mit den heiligen Tröstungen der Kirche - So oder ähnlich war und ist manchmal noch in Todesanzeigen zu lesen, früher häufiger als heute, in katholischen Regionen öfter als in Diasporagebieten. Diese Formel ist der Endpunkt eines Sakramentenverständnisses, wie es falscher nicht sein kann. Und genauso falsch war die Praxis dieses Sakramentes: das Sakrament wurde kurz vor Eintritt des Todes - manchmal sogar erst nach Eintritt des Todes - gespendet. Letzte Ölung war der Ausdruck für das Sterbesakrament, der Priester wurde im Bewusstsein der Menschen zum Todesboten, das Sakrament zur Eintrittskarte für den Himmel.
    All das widerspricht dem Sinn des Sakramentes der Krankensalbung. Die Krankensalbung will etwas ganz anderes und es wäre gut, wenn unsere Sprache, unser Handeln und unser Verstehen in Bezug auf dieses Sakrament eine radikale Änderung erfahren würde, damit die Krankensalbung aus seinem Schattendasein wieder herauskäme.
    Die Krankensalbung will eine Stärkung in der Situation Krankheit, des Alters und der Schwäche und die Bitte um physische Heilung vermitteln. Schon im Alten Testament war die Salbung mit Öl und Balsam ein Mittel zur Wundbehandlung. Krankheiten wurden als Strafe Gottes für menschliches Fehlverhalten gedeutet, Gott als der alleinige Herr über Krankheit und Heilung angesehen.
    Für Jesus war die Krankheit eine der wichtigen Lebenssituationen, in denen Gottes Zuwendung zum erlösungsbedürftigen Menschen deutlich sichtbar wird. Krankheit ist für ihn eine Unheilsituation, die zu bewältigen und zu überwinden ist.
    Die Jünger werden schon vor Ostern von Jesus ausdrücklich mit dem Auftrag der Verkündigung der frohen Botschaft und zur Heilung der Kranken ausgesandt (Mt 10,1). Auch wenn sie nicht häufig erwähnt sind: Heilgesten wie Handauflegung und Salbung mit Öl in Weiterführung der alttestamentlichen und auch außerbiblischen medizinisch-therapeutischen Tradition haben von Anfang an zur Praxis der Urkirche gehört. Die klassische Stelle dazu ist im Jakobusbrief zu finden, einem um das Jahr 100 entstandenen Teil des Neuen Testamentes: Ist einer von Euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben. Darum bekennt einander Eure Sünden, betet füreinander, damit Ihr geheilt werdet. (Jak 5, 14-16a).
    Älteste im Jakobusbrief heißt kirchliche Amtsträger. Die bisher rein therapeutische Salbung erhält eine religiös-geistliche Dimension. Im Namen des Herrn bedeutet nicht unbedingt im Auftrag des Herrn, sondern es ist vielmehr ein Herabrufen der wirkmächtigen Gegenwart Jesu Christi. Die Rettung wird nicht nur auf die künftige Auferstehung der Toten bezogen, sondern die körperliche Gesundung darf mitgedacht werden, denn das Heil Jesu ist allumfassend. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Verbindung Sündenvergebung - Heilung, wie sie Jesus oftmals gesetzt hat (z.B. Heilung des Gelähmten Mk 2,1-12), auch in der Situation der Salbung eines Kranken zum Tragen kommt.
    Im Glauben an die Gegenwart Jesu in seiner Kirche und im Wissen um seine Vollmacht ist die Kirche also von Anfang an auch am Heil der Menschen in der Unheilssituation Krankheit interessiert.
    Aus nur wenigen Zeugnissen in den folgenden Jahrhunderten lässt sich folgendes deutlich herauslesen: Die Salbung soll in Situationen der Krankheit, der Schmerzen und der Schwäche helfen. Empfänger der Salbung sind alle Kranken, wobei Krankheit sehr weit zu fassen ist: vom Kopfschmerz bis zu psychischen Krankheiten oder auch körperlichen Behinderungen. Spender der Salbung können alle sein, nicht nur die kirchlichen Amtsträger, sondern auch Laien, ja, sogar der Kranke selbst. Die seelische Stärkung steht im Vordergrund - von Vorbereitung auf einen guten Tod ist keine Spur zu erkennen! Die Spendung der Salbung durch Laien war dadurch möglich; da das eigentliche sakramentale Geschehen zunächst in der Weihe des Öls durch den Bischof gesehen wurde (vgl. die Kommunionausteilung durch den Kommunionhelfer). Erst als im 9. Jahrhundert der Salbung selbst der sakramentale Charakter zuerkannt wurde, wurde die Salbung durch Laien untersagt.
    In dieser Zeit kam es auch dann zur entscheidenden Wende, die der Krankensalbung den Weg in eine Sackgasse wies: die Verbindung der Krankensalbung mit der Beichte von Sterbenden und mit der Wegzehrung. So wurde die Krankensalbung zum Sterbesakrament mit der Vergebung der Sünden und Sündenstrafen, sie wurde zur Vorbereitung für den Gang vor das Gericht Gottes. Der Gedanke der Heilung von Krankheit verschwand, nur noch der Gedanke an das ewige Heil blieb bestehen.
    Jegliche theologische Abhandlung über die letzte Ölung - so hieß das Sakrament dann auch offiziell - reflektierte diese Praxis, aber veränderte sie nicht. Nach ersten zaghaften, aber erfolglosen Versuchen des Trienter Konzils kam die theoretische Wende erst mit dem Vaticanum II. Es spricht wieder von der Krankensalbung zur Aufrichtung und Rettung der Kranken (Begriffe aus dem Jakobusbrief). Die Liturgiereform gab dem Sakrament eine neue Ordnung, einen neuen Ablauf des Ritus. Die Handauflegung kommt wieder ganz neu hinzu, die Zahl der Salbungen wird von sieben (die fünf Sinne, dazu die Füße ) auf zwei (Stirn und Hände) reduziert und die Salbungsformel vollkommen verändert: statt Durch die heilige Salbung und durch sein gütiges Erbarmen verzeihe Dir der Herr, was Du gesündigt hast durch das Gesicht, ... die Ohren, ... die Nase, ... den Mund, ... die Hände, ... die Füße, ... die Lust wird jetzt gesprochen: Durchdiese heilige Salbung helfe Dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe Dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der Dich von Sünden befreit, rette Dich, in seiner Gnade richte er Dich auf. Die Sündenvergebung ist hier einfacher formuliert und neben den Worten retten und aufrichten kommt die Gnade des Heiligen Geistes wieder ins Spiel.
    Fortsetzung folgt
    dots

  • Hungertuch 2026

  • von pfarrbrief.de

  • Ostern

  • von Hermann Differenz( Pfarrvikar)
    Liebe Gemeinden,
    beim Treffen des Senatus der Legion Mariens, wo ich geistlicher Begleiter bin und wo einmal im Monat jeweils unterschiedliche Vertreter dieser Gruppen aus Deutschland und der Schweiz sich in Frankfurt sammeln, um sich auszutauschen und über die Entwicklung ihrer Gruppen berichten, da kam Ende Februar eine Legionärin auf mich zu, die aus Portugal stammt. Praga ist ihre Heimatstadt und sie erzählte, wie dort der Ostersonntag begangen wird.
    Die Bewohner der Häuser streuen zum Osterfest Blumen auf die Straße und erwarten dann nach dem Osterhochamt eine kleine Prozession, die von einem großen, bunt mit Blumen geschmücktem Kreuz angeführt wird. Das ist Symbol für den Auferstandenen. Das tote Holz des Kreuzes ist von Lebenszeichen bunt umrandet. Das Kreuz wird zum Lebensbaum, der uns die Frucht des ewigen Lebens gebracht hat. Jesus, der Auferstandene geht auf den Straßen des Alltags zu den Häusern und Wohnungen der Menschen und der Priester bringt aus der Kirche das frisch geweihte Osterwasser mit, das ja auch das Lebenszeichen ist. Mit dem wir einst getauft wurden und mit dem wir uns bekreuzigen, wenn wir in die Kirche eintreten oder wenn wir zu hause eine Gebet sprechen oder einen lieben Menschen mit dem Wasser segnen. So geht am Osterfest in Parga der Priester zu den geschmückten Häusern und segnet die Menschen, die dort vor ihren Türen auf den Segen warten. Das Geläut der Glocken, die das Osterlied der Freude nach den stillen Tagen des Karfreitags und Karsamstags ausrufen, begleitet diese Segnung. Das ist ein schöner Brauch, aber bei uns kann man sich gern auch das Osterwasser mit nach Hause nehmen und das Haus, die Wohnung und die Ostergäste mit den geweihten Osterwasser segnen. Als der frühere Domkapitular Adam Groh, der zuvor Bischofskaplan bei Bischof Stohr gewesen war, bei einer Firmung in seinem Heimatort Nieder- Roden nach der Feier zusammen mit dem Bischof die Mutter besuchte, sagte sie bei der Verabschiedung an der Haustür: So, jetzt krieht noch jeder vun Eich noch Sege! und machte selbstbewusst als die Frau des Hauses, dem Bischof und dann ihrem Sohn das Kreuz mit Weihwasser auf die Stirn.
    Ein schöner Brauch, den man auch noch heute pflegen kann.
    So wünsche ich Ihnen und allen lieben Menschen, die Ihnen verbunden sind, ein frohes, gesegnetes Osterfest! Ein Fest, das uns aufstehen lässt zum Leben und zur Hoffnung in dieser nicht so leichten Zeit!!

  • Kirchputz der Marienkirche

  • von Ulla und Jan Bak

    Kirchputz der Marienkirche am 30.03.2026


      © OpenClipart-Vectors (Pixabay) © OpenClipart-Vectors (Pixabay)
    Es ist mal wieder soweit
    dots, viele fleißige Hände werden am Montag, 30.03.2026 ab 13.00 Uhr zur gründlichen Reinigung unserer Marienkirche für Ostern benötigt.
    Ob Jung oder Alt – das spielt keine Rolle! Es wäre sehr schön, wenn viele sich diese Zeit nehmen würden, denn je mehr Personen, desto leichter und schneller geht die Arbeit von der Hand!
    Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Unterstützung! Vielen Dank.

  • Einladung zum Sederabend

  • von Wolfram Schmidt
    In der Heiligen Woche feiern wir den wichtigsten Gottesdienst unseres christlichen Glaubens - das österliche Triduum. Er beginnt am Gründonnerstag mit dem Abendmahlsamt und endet in der Nacht auf Ostern mit der Auferstehungsfeier.
    Der erste Teil dieses Gottesdienstes erinnert und geht zurück auf das letzte Mahl, das am Abend vor seinem Leiden Jesus mit seinen Jüngern und Freunden gefeiert hat. Und wir alle wissen, dass dieses Mahl nicht irgendein Festmahl war - sondern der Höhepunkt des jüdischen Pessachfestes, der sogenannte Sederabend. Dieses Fest feiern unsere jüdischen Glaubensgeschwister auch heute noch. Einiges von diesem Fest kennen wir - aus unserem Abendmahlsamt am Gründonnerstag, das wir in Erinnerung an Jesus begehen. Anderes ist den meisten von uns nicht bekannt.
    Auch in diesem Jahr möchte ich einladen, am Vortag von Gründonnerstag, am 01.04.2026 um 19.00 Uhr im Kardinal-Volk-Haus diesem Sederabend nachzuspüren. Ich möchte mit Ihnen diesen Abend feiern, so nahe wie möglich an den rituellen Ablauf dieses Festes herankommen, die Festgestalt dieses Mahles kennenzulernen, Verbindungen zu unserem Abendmahlsamt zu erkennen.
    Es bedarf für diese Feier einiger Vorbereitungen. Deshalb bitte ich bis spätestens 22.03.2026 um eine Anmeldung, wenn Sie an diesem Abend mitfeiern wollen. Es stehen aus organisatorischen Gründen nur etwa 20 Teilnahmeplätze zur Verfügung. Die Reihenfolge der Anmeldungen entscheidet. Anmeldung bitte direkt bei mir, ✉ wolfram.schmidt@stein-auheim.de oder sprechen Sie mich an.

  • Taufe

  • von pfarrbrief.de

  • Halleluja Wein

  • von Maria Dehmer
      © Bild: Christian Raabe Pfarrbriefservice © Bild: Christian Raabe Pfarrbriefservice
    Wir laden die Gemeinde herzlich, nach der Osternacht, zum beliebten Halleluja-Wein in den Pfarrhof ein. Die KJG schenkt Wein aus und freut sich auf einen schönen Ausklang des Abends am Osterfeuer.

  • Ostern

  • von pfarrbrief.de