Aktuelles

  • KiTa-Trägerschaft wechselt

  • von Wolfram Schmidt
    Schon seit langem haben die drei Pfarreien in unserer Pfarrgruppe neben vielen pastoralen und organisatorischen Aufgaben auch die Aufgabe (und Arbeit) der Trägerschaft einer katholischen Kindertagesstätte (KiTa). Als Träger ist die Kirchengemeinde damit zuständig für den Betrieb und den Erhalt der KiTa. Das bedeutet vor allem für die Mitglieder des Verwaltungsrates (VWR) eine Menge Arbeit und Verantwortung. Die pastorale Begleitung des KiTa-Alltages leisten vor allem die Pfarrer, manchmal auch Gemeindereferentinnen. Seit ein paar Jahren hat es in manchen Regionen des Bistums, so auch bei uns, schon eine erste Entlastung der Ehrenamtlichen gegeben, indem sogenannte Geschäftsträger vieles der Verwaltungsarbeit übernommen haben.
    Darüber hinaus hat sich das Bistum Mainz vor einigen Jahren - unabhängig vom und früher als der Pastoralen Prozess - entschieden, die Trägerschaft der katholischen KiTa komplett neu zu ordnen, um die Entlastung der Ehrenamtlichen weiter fortzuführen. Dazu wurde ein KiTa-Zweckverband im Bistum Mainz als KdöR (Körperschaft des öffentlichen Rechtes) mit dem Namen Unikathe gegründet. Diese Organisation des Bistums soll alle katholischen KiTas im Bistum Mainz betreiben und finanzieren. Unikathe bildet sich aus der Mitgliedschaft der Kirchengemeinden des Bistums. Bei der Gründung von Unikathe am 01.7.2022 war u.a. auch die Pfarrei St. Peter und Paul Gründungsmitglied.
    Nachdem in den beiden ersten Jahren Unikathe ausschließlich für KiTas aus dem rheinland-pfälzischen Teil des Bistums die Trägerschaft übernommen hat (die rechtlichen Voraussetzungen dazu waren in Rheinland-Pfalz etwas einfacher zu klären als in Hessen), beginnt Unikathe nun zum 01.09.2024 mit der Übernahme der ersten KiTas in Hessen.
    Nun haben wir in der Pfarrgruppe die endgültige Zusage von Unikathe erhalten, dass unsere vier KiTas (Don Bosco und St. Josef in Klein-Auheim, St. Johann Baptist und St. Nikolaus in Steinheim) zum 01.09.2024 in die Trägerschaft von Unikathe wechseln. Mit dieser Übernahme übernimmt der Zweckverband alle Rechte und Pflichten als Träger, die von den Kirchengemeinden abgegeben werden. Dazu werden in den nächsten Wochen die einzelnen Details in Gesprächen zwischen Unikathe bzw. dem Geschäftsträger auf der einen, und den VWR bzw. dem Pfarrer auf der anderen Seite geklärt.
    Die Arbeit in der KiTa geht bei diesem Trägerwechsel ganz normal weiter; für Kinder, Eltern und Personal ändert sich kaum etwas (es werden nur die Betreuungs- und Arbeitsverträge insofern verändert, dass sich der Name des Trägers der Einrichtung ändert). Auch im KiTa-Alltag ändert sich nichts durch den Wechsel der Trägerschaft.
    Die Besitzverhältnisse an Immobilien bleiben unangetastet. Unikathe übernimmt mit dem Wechsel der Trägerschaft die komplette Verantwortung für den Unterhalt und den Erhalt der Gebäude - das gilt für das Haus Don-Bosco in eingeschränktem Maße, da es ja auch von der Pfarrei St. Peter und Paul als Gemeindezentrum mitgenutzt wird. Dazu gibt es eigene vertragliche Regelungen.
    Nur sämtliche, bisher in den VWR noch geleistete, verwaltungstechnische, organisatorische und finanztechnische Arbeit wird mit der Übernahme von den Kirchengemeinden abgegeben.
    Die pastorale Begleitung bleibt wie bisher bei den Verantwortlichen der Pfarrgruppe.
    Wir hoffen, dass dieser Übergangsprozess problemlos vonstattengehen kann, dass sich durch die bevorstehenden Sommerferien keine allzu großen Verzögerungen ergeben.

  • BINGO

  • von Marion Kimmel
    2024-06-15 BINGO

  • Das Team der Bücherei empfiehlt...

  • von Dorothea Hörmann

    ... für den Monat Juni


    Kein guter Mann


    von Andreas Izquierdo


     © Dumont Buchverlag © Dumont Buchverlag
    Walter ist Postbote und ziemlich gut darin, sich unbeliebt zu machen. Mit knapp 60 Jahren wird er schließlich strafversetzt in die Abteilung für unzustellbare Briefe: Die Christkindfiliale in Engelskirchen. Natürlich ist niemand schlechter für den Job geeignet als er. Eines Tages erreicht ihn ein Brief an den lieben Gott, geschrieben vom 10jährigen Ben. Er lässt sich als Gott auf den Briefwechsel ein und erfährt nach und nach mehr über das Leben des Jungen, dass er allein mit seiner depressiven Mutter lebt, keinen Freund hat und dringend Hilfe braucht. Walter fühlt sich wider Willen verantwortlich für Bens Schicksal, er schreibt ihm und gibt ihm Tipps.
    Sein eigenes Leben ist schon lange aus den Fugen geraten: er ist geschieden, das Verhältnis zu seinen Kindern ist kompliziert, mit den Nachbarn hat er sich überworfen...
    Da geschieht etwas Schreckliches und Walter wird zum Held...

  • Warum feiern wir Sonntagsgottesdienste?

  • von Wolfram Schmidt

    Über die Bedeutung und den Aufbau der sonntäglichen Gottesdienstfeiern


    (Teil 15)

    4.2.3.3.6. Die Benediktion - die Segnung


    Die Wort-Gottes-Feier kann - je nach Anlass - auch mit einer Segnung verbunden sein. Segnungen gehören seit alters her zum religiösen Brauchtum der Liturgie dazu. In dieser Zeichenhandlung wird Gott gepriesen und sein Heil auf uns Menschen herabgerufen. Denn Gott ist es, der uns Menschen etwas Gutes zusagt - bene-dicere. Er sagt uns seine Nähe und seinen Schutz für viele Situationen und Zeiten des Lebens zu. So können - je nach Anlass - folgende Segnungen ausgesprochen werden:
    • Segnung des Adventskranzes (1. Adventssonntag)
    • Kindersegnung zu Weihnachten (25.12., insbesondere 28.12.)
    • Segnung des Johannisweines (27.12.)
    • Segnung der Sternsinger (06.01.)
    • Blasiussegen (03.02.)
    • Segnung (uns Austeilung) der Asche (Aschermittwoch)
    • Segnung der Palmzweige (Palmsonntag)
    • Speisesegen an Ostern
    • Wettersegen
    • Feuersegen zu St. Johannis (24.06.)
    • Kräutersegen zum Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel (15.08.)
    • Segnung der Erntegaben (Erntedankfest)
    • Gräbersegnung (zum 02.11.)
    • Kinder- und Lichtersegen zu St. Martin (11.11.)
    • Brotsegen zu bestimmten Heiligenfesten
    • Brautsegen bei der Eheschließung.

    4.2.3.3.7. Das Weihrauchopfer


    Eine andere Zeichenhandlung spricht nicht nur das Auge und das Ohr an - sondern auch die Nase. Weihrauch ist seit Urzeiten ein Zeichen, das nicht nur aus der christlichen Liturgie nicht wegzudenken ist. Mit Weihrauch wird die Verehrung und Anbetung Gottes besonders sinnenhaft wahrnehmbar (der aufsteigende Rauch ist zu sehen, der Duft verbreitet sich im Kirchenraum,). Gleichzeitig steht der Weihrauch als Zeichen für Gottes reinigendes Wirken am Menschen (Weihrauch ist schon seit der Antike auch in medizinischem Sinn ein Heilmittel, das durch Gottes Wohlgeruch den Gestank des Unheils und Bösen vertreibt).
    So kann in einer Wort-Gottes-Feier auch Weihrauch als Gabe der Gemeinde dargebracht werden, indem die Mitfeiernden in eine offene Schale Weihrauchkörner einlegen, die dann auf glühenden Kohlen verbrennen. Geeignete Zeitpunkte für das Weihrauchopfer in der Wort-Gottes-Feier ist der Lobpreis (s. 4.2.3.4.), das allgemeine Gebet/Fürbittgebet (s. 4.2.3.5.) oder auch der Bußritus (s. 4.2.3.3.4.).

    4.2.3.4. Der Lobpreis


    Eine wichtige Form des Betens ist neben der Bitte und der Klage das Lob und der Dank. Im Lob und Dank machen wir Menschen uns immer wieder bewusst, dass wir nicht aus uns und unseren eigenen Leistungen heraus leben, sondern dass wir uns einem anderen verdanken - im wahrsten Sinne des Wortes! So ist selbstverständlich der Lobpreis eine Form der Antwort auf das Wort Gottes.
    Für den Lobpreis stehen in der Wort-Gottes-Feier verschiedene Formen bereit, gesungen oder gebetet, spezielle Lobpreistexte, thematisch gestaltet, genauso wie Litaneien.
    Dieser Lobpreis geht sonntags dann über in einen Gloriahymnus, ein Glorialied (Ausnahmen: die Adventszeit und die österliche Bußzeit, in denen ein anderer geeigneter Lobgesang gesungen wird).

    4.2.3.5. Das Fürbittgebet


    Unverzichtbar ist auch in der Wort-Gottes-Feier das fürbittende Gebet. Das Bittgebet liegt dem Menschen in der Regel am nächsten: die Bitte um vielfältige Dinge, die uns im Leben als unabdingbar erscheinen. Im Fürbittgebet nimmt jede und jeder Einzelne aus der Gemeinde ihr/sein hohepriesterliches Amt wahr und trägt die unterschiedlichsten Anliegen der Menschen vor Gott (vgl. 3.2.8.).

    4.2.3.6. Das Gebet des Herrn


    Das Grundgebet aller Christen ist das Vater unser. Das Gebet, das Jesus seine Jünger gelehrt hat zu beten. Es fasst in sieben Bitten die Heilserwartungen (Heiligung Gottes, Kommen des Reiches Gottes, Verwirklichung des Heiles Gottes) und die täglichen Bedürfnisse (Brot, Befreiung von Schuld, Versuchung und dem Bösen) zusammen. So ist dieses Gebet auch eine Bündelung aller anderen Bitten, die zuvor im Fürbittgebet ausgesprochen wurden.
    In der Wort-Gottes-Feier ist der abschließende Lobruf fest mit dem Herrengebet verbunden.

    4.2.3.7. Das Friedenszeichen


    Wenn Du Deine Opfergabe zum Altar bringst und Dir dabei einfällt, dass Dein Bruder etwas gegen Dich hat, so lass Deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne Dich zuerst mit Deinem Bruder, dann komm und opfere Deine Gabe! (Mt 5, 23f) - so fordert Jesus in der Bergpredigt uns auf, den Schritt der Versöhnung und des Friedens immer wieder neu zu gehen. Und er gibt uns zugleich seine Zusage, dass er uns seinen Frieden hinterlässt und schenkt (Joh 14,27). Deshalb dürfen, ja sollen wir Christen in jeder gottesdienstlichen Feier um diesen Frieden des Herrn bitten - und uns dieser Gabe versichern. Sichtbar wird dies in der Friedensbitte und dem Friedenszeichen, das wir als Gottesdienstgemeinschaft einander bezeugen (vgl. 3.3.3.2.).

    4.2.3.8. Das Loblied/Danklied


    Zum Abschluss des großen Blocks der Antwort auf das gehörte Wort Gottes kann noch einmal mit einem gemeinsamen Lied für die Gegenwart des Herrn in Wort und Versammlung gedankt werden.
    Fortsetzung und Abschluss folgt...

  • CCSW-Mitgliederversammlung

  • von Marion Kimmel
    2024-06-17 Mitgliederversammlung

  • Einladung zur offenen Chorprobe/Gottesdienst am Altstadtfest

  • von Sven Bergmann
    Am Montag, 17.06.2024 findet in der alten Pfarrkirche eine offene Chorprobe statt. Der Kirchenchor St. Johann Baptist lädt an diesem Abend ab 20.00 Uhr alle Interessierten recht herzlich zum reinschnuppern ein.
    Es handelt sich um die letzte Probe für den Gottesdienst zum Patronatsfest / Altstadtfest am Freitag, 21.06.2024 um 18.00 Uhr der ebenfalls in der alten Pfarrkirche stattfindet.
    Es werden alle Lieder für den Gottesdienst vorbereitet. Die Kirche hat einen tollen Klang und man kann sehr gut die Stimmung und die einzelnen Stimmen wahrnehmen.
    Wir freuen uns über jede / jeden, der Interesse an der Chormusik und einfach mal auf eine Gelegenheit gewartet hat, zum Chor zu gehen.

  • Konstituierung des Pfarrgemeinderates - zum Zweiten

  • von Wolfram Schmidt
    Am Samstag, 18.05.2024 hat sich der neugewählte Pfarrgemeinderat (PGR) zum zweiten Mal getroffen. Dabei haben die Mitglieder weitere Weichen für die Arbeit des Rates gestellt.
    Zunächst galt es, einen Vorstand zu bilden. Wie schon in der ersten Zusammenkunft, gestaltete sich diese Aufgabe als schwierig, da sich niemand bereit erklärte, die alleinige Verantwortung durch den Vorsitz des Rates zu übernehmen. Vielmehr kristallisierte sich sehr schnell heraus, dass alle Mitglieder bereit sind, für alle Aufgaben einer Vorsitzenden/eines Vorsitzenden Verantwortung zu übernehmen, beginnend mit Einladung, Vorbereitung und Leitung von Sitzungen bis hin als Ansprechperson für Gemeinde, Bistum oder Kommune bereitzustehen. So haben wir eine Art Vorstand gebildet, der vor allem für das Bistum Kontaktstelle zum PGR ist. Diese Art Vorstand besteht aus vier Personen: Martina Eckrich, Kathrin Huth, Wolfram Schmidt und Carolin Semmler. Diese vier, aber auch alle anderen PGR-Mitglieder, stehen allen Gemeindemitgliedern als Ansprechpartnerinnen und -partner zur Verfügung!
    In den nächsten Schritten wurden dann weitere Gremien und Ausschüsse eingesetzt.
    Da sind zunächst die Verwaltungsräte (VWR) zu nennen, die in den Pfarreien vor allem die finanztechnischen Aufgaben wahrzunehmen haben. In den Verwaltungsrat der Pfarrei St. Johann Baptist wurden gewählt: Kornelia Gieles, Winfried Hoffmann, Roland Viet, Rudolf Werner und Meinrad Wösthoff.
    In den Verwaltungsrat der Pfarrei St. Nikolaus wurden gewählt: Marcello Abrami, Martina Maurer, Bettina Sommer und Martin Sommer.
    In den Verwaltungsrat der Pfarrei St. Peter und Paul wurden gewählt: Christopher Bauer, Andreas Bopp, Peter Franz, Agnes Jung, Katharina Porth und Hans Schwab.
    Alle drei Verwaltungsräte werden sich Anfang Juni in diesen (neuen) Zusammensetzungen treffen und konstituieren.
    Ausschüsse sind themenorientierte Arbeitskreise, die im Auftrag des PGR zu bestimmten Themen zusammenkommen, die Arbeit zu bestimmten Aufgaben organisieren und manchmal auch durchführen, bestimmte Fragen beraten und dazu dem PGR Empfehlungen aussprechen. Eingesetzt wurden die Ortsauschüsse aller drei Pfarreien (wobei der Ortsausschuss St. Nikolaus kein festes Gremium bildet), der Liturgieausschuss der Pfarrgruppe, die Caritasausschüsse der Pfarreien St. Johann Baptist und St. Peter und Paul sowie die Festausschüsse von St. Johann Baptist und St. Peter und Paul.
    Auch die Vertretung der Gemeinden im ACK-Hanau (Arbeitskreis Christlicher Kirchen), einem überkonfessionellen Gremium auf dem Gebiet der Stadt Hanau, wurde eingesetzt. Nachgeholt werden muss die Einsetzung des Ökumenischen Arbeitskreises der Pfarrgruppe.
    Ebenso ist noch offen die Vertretung der Jugendlichen im PGR. Dazu wird sich der PGR in seinem nächsten Treffen schwerpunktmäßig beschäftigen.
    Festgelegt wurden dagegen die Sitzungstermine für das zweite Halbjahr 2024. Diese Sitzungen sind grundsätzlich immer öffentlich, alle Gemeindemitglieder sind eingeladen, teilzunehmen und sich auch einzubringen - einzig an Beschlussfassungen können sie nicht teilnehmen. Beachten Sie dazu bitte die Informationen im Pfarrbrief und an den Aushängen! Ebenfalls in den Aushängen finden Sie im Anschluss einer Sitzung auch das Protokoll, in dem Sie nachlesen können, welche Themen angesprochen wurden.
    Die nächsten Sitzungen finden statt:
    Mi., 10.07.24 - Mi., 11.09.24 - Mi., 30.10.24 - Mi., 27.11.24, jeweils um 19.30 Uhr. Die Orte werden noch bekanntgegeben.

  • Spieleabend fällt aus

  • von Sabine Selbitschka
    Spieleabend fällt aus

  • Kirchenchor wieder aktiv beim Altstadtfest

  • von Sven Bergmann
    In diesem Jahr findet das Altstadtfest am Freitag, 21.06.2024 statt. Auch der Kirchenchor ist wie immer mit einem Stand vertreten. Wie bei den letzten Festen übernimmt der Chor die Biergondel auf dem Kardinal-Volk-Platz und versorgt Besucherinnen und Besucher mit kühlen Getränken.
    Auch 2024 gibt es eine zusätzliche musikalische Unterhaltung auf dem Kardinal-Volk-Platz nach dem traditionellen Auftritt der Excelsa im Anschluss an den Gottesdienst. Ab 22.30 Uhr bis Mitternacht sorgt ein Akkustik-Duo für Stimmung. Somit kann man auch nach dem Feuer auf ein Getränk bei uns vorbeischauen! Wir freuen uns auf einen schönen Sommerabend mit vielen netten Leuten!

    News und Ankündigungen