Aktuelles

  • Danke für das Aufstellen der Weihnachtsbäume

  • von Jan Bak
    Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die mit großem Einsatz und Engagement die Weihnachtsbäume in der Marienkirche und in der Alten Pfarrkirche aufgestellt haben. Durch eure tatkräftige Unterstützung und euren Einsatz erstrahlen beide Kirchen in weihnachtlichem Glanz und laden zum Innehalten und Verweilen ein.
     © Bilder: Jan Bak; Collage: G. Abrami © Bilder: Jan Bak; Collage: G. Abrami

    Vielen Dank für eure Zeit, eure Mühe und euren wertvollen Beitrag. Ein herzliches Vergelt’s Gott allen Helferinnen und Helfern.

  • Nachlese vom kfd Abend im Dezember

  • von Gabriele Herzog
    Am Dienstag, 16.12.2025 trafen sich die Frauen und Pfarrer Differenz um 18.00 Uhr in der noch dunklen Nikolausstube des Jugendheims.
     © Gabriele Herzog © Gabriele Herzog

    Nach der Begrüßung wurden nacheinander die Kerzen am Adventskranz angezündet, aus dem Gotteslob gesungen und besinnliche Texte vorgetragen. Auch auf den Tischen wurden die Kerzen angezündet, in ihrer schönen gebastelten Verpackung. In der jetzt feierlich erleuchteten Nikolausstube ließ uns Doris teilhaben, an der Geschichte über Josef und seiner schwangeren Verlobten Maria.
    Anschließend gab es köstlichen Schichtgulasch in Schaschliksoße mit Spätzle oder Nudeln. Über das Eintreffen von Pfarrer Schmidt, der nach einer Messe noch zu uns kam, haben wir uns sehr gefreut. Auch die Nachspeise, eingelegte Pflaumen in Rotwein und Gewürzen und Vanilleeis hat allen gemundet.
    Doris hat uns nach dem Essen die amüsante Geschichte einer Oma vorgelesen, deren Sehnsucht nach besinnlicher Weihnacht, durch die Vorstellungen und vielen Sonderwünsche der Familie zunichte gemacht wird.
    Der Abend wurde mit fröhlichem Wichteln beendet. Jede ging mit einem kleinen weihnachtlichem Geschenk und einem frohen Gefühl des Beisammenseins nach Hause.

  • Neustart der „Goldkehlchen“ geglückt

  • von Sven Bergmann
    Der neue Anlauf der Goldkehlchen ist mit Erfolg gestartet!
    Die Kinder werden nun seit August unter neuer Leitung von Teresa und Claudius Stauffenberg geführt. Das in Steinheim wohnende Musiker-Ehepaar ist bereits durch die Kinder-Musikgruppe Rocky und Flocky sowie die Coverband ToneClub bekannt (Auftritt beim letzten Pfarrfest in St. Johann).
     Bild: © Sven Bergmann Bild: © Sven Bergmann
    Die Arbeit umfasst neben den wöchentlichen Proben (immer montag um 17.30 Uhr im Kardinal-Volk-Haus) auch die Auftritte der Goldkehlchen und natürlich jede Menge Spaß. Von der neuen Qualität der mittlerweile 14 Kinder konnte man sich schon bei den letzten beiden Auftritten überzeugen. Die Kinder traten sowohl beim Steinheimer Weihnachtsmarkt am 30.11., als auch beim Hanauer Weihnachtsmarkt am 14.12.2025 auf. Das neue Programm umfasst sowohl geistliche, weltliche und aktuelle Popsongs sowie Eigenkompositionen von Claudius Stauffenberg. Wir freuen uns wirklich über diesen gelungenen Neustart und wünschen den Goldkehlchen alles Gute für die neue Ausrichtung!
    Als nächstes Highlight ist eine Kinderdisco der Goldkehlchen für März geplant. Näheres folgt.

  • Danke für eine tolle Sternsingeraktion

  • von Giuseppe Abrami

    Sie können das Kindermissionswerk der Sternsinger auch weiterhin unterstützen indem Sie bis inkl. 15.02.2026 die von uns eingerichtete Online-Spendenmöglichkeit nutzen.




    Kleiner Tipp: Das Kindermissionswerk stellt Ihnen dann auch eine Spendenquittung aus, das spart unserem Pfarramt dann einen Arbeitsschritt. Wobei auch das Pfarrbüro St. Nikolaus gerne Ihre Spende entgegennimmt.


  • Krippensingen in St. Nikolaus

  • von Sabine Pfeifer , Doris Jerulank
      Weihnachtskrippe in der St. Nikolaus Kirche 2025. Bild: © Natalie Abrami Weihnachtskrippe in der St. Nikolaus Kirche 2025. Bild: © Natalie Abrami
    Am Nachmittag des 29. Dezember 2025 versammelte sich eine stattliche Zahl kleiner und großer Besucher in der St. Nikolaus Kirche, um die Weihnachtsbotschaft nachklingen zu lassen. Im stimmungsvoll geschmückten Gotteshaus und vor der weihnachtlichen Krippe wurde die Botschaft der Heiligen Nacht auf besondere Weise lebendig.
    Die abwechslungsreiche Gestaltung mit Liedern, Impulsen und Instrumentalmusik lud alle, die gekommen waren, zum Mitsingen, zum Zuhören und zum Nach-Denken ein. So schenkte das Krippensingen einen Moment der Ruhe und bot die Gelegenheit, innezuhalten und die Botschaft des Christfestes im Herzen neu aufzunehmen: Gott kommt uns nahe – in der Einfachheit der Krippe und im Miteinander der Menschen.
    Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die dieses Krippensingen vorbereitet und mitgestaltet haben – den Musizierenden, den Vorlesenden sowie allen helfenden Händen im Hintergrund. Nicht zuletzt danken wir allen, die durch ihr Kommen diese Stunde zu einer besonderen gemacht haben.
    Ausdrücklich sei auch für die Kollekte gedankt: 475,00 € konnten für die StraßenEngel e.V. in Hanau gesammelt werden! Das Geld kommt der Unterstützung von Menschen in Obdachlosigkeit und Altersarmut in Hanau zugute. Nähere Informationen zur Organisation der StraßenEngel e.V. unter www.strassenengel.org.
    Herzlichen Dank dafür!

  • Was kommt im Pastoralraum 2026 auf uns zu?

  • von Wolfram Schmidt
    Mit Elan sind wir (hoffentlich) ins neue Jahr 2026 gestartet. Neue oder alte Pläne haben wir geschmiedet, wir alle hoffen, dass es besser wird. Mit dem Jahresbeginn rückt nun auch im Leben unserer Gemeinden ein bedeutsamer Termin spürbar näher: der 01.01.2028 - das Datum, an dem die bisherigen, gewohnten Kirchengemeinden im Pastoralraum (ehemals Dekanat Seligenstadt) vom Bischof aufgehoben und durch eine neue, gemeinsame Kirchengemeinde ersetzt werden. Noch zwei Jahre!
    Noch zwei Jahre, das ist ja noch weit hin, lassen wir es gemütlich angehen! - das wäre eine mögliche Reaktion. Noch zwei Jahre, upps, das ist ja gar nicht mehr so lange hin, und da gibt es doch noch so vieles zu tun! - das wäre die zweite Reaktion. Sie ist auch die der Situation angemessene.
    Es gibt wahrlich noch viel zu tun: da sind vor allem die vielen grundsätzlichen Entscheidungen zu treffen, wie wir im Pastoralraum Mainbogen zu einer Gesamtgemeinde zusammenrücken und -wachsen wollen, wie so viele organisatorische Fragen zu lösen sind, wie wir über die Ortsgemeinschaften von Steinheim bis Mainhausen pastoral gemeinsam leben und arbeiten wollen, bis hin zu Einzelfragen wie unsere neue Kirchengemeinde heißen wird, welche Kirche unsere Pfarrkirche wird, wie ...
    Gerade im Jahr 2026 müssen viele dieser noch offenen Fragen gelöst und beantwortet werden - was sich als nicht einfach entpuppt. In neun Projektgruppen treffen sich Menschen aus allen Ortsgemeinden seit gut zwei Jahren, um Vorschläge zu erarbeiten, wie das katholisch-kirchliche Leben im Mainbogen ab 2028 aussehen kann. Da sind die drei pastoralen Themen Liturgie/Gottesdienste, Katechese und diakonisches Leben, da sind die drei organisatorischen Themen Finanzen, Verwaltung und Gebäude, dazu kommen die Themengruppen KinderTagesstätten, Ökumene und Öffentlichkeitsarbeit. Mit Hochdruck wird in diesen Projektgruppen an Vorschlägen ihres Themenbereiches für das Gesamtkonzept der neuen Kirchengemeinde gearbeitet. Alle Projektgruppen sollen nun im Laufe des Jahres 2026 die Ergebnisse ihrer Arbeit abschließen und präsentieren, damit über ihre Vorschläge entschieden werden kann.
    Das Gremium, in dem diese Entscheidungen fallen, ist die sogenannte Pastoralraumkonferenz (PRK). In diesem Gremium kommen Vertreterinnen und Vertreter aller Pfarrgemeinderäte (für unsere Pfarrgruppe sind dies aus jeder Gemeinde je ein PGR-Mitglied), aller Verwaltungsräte, der verschiedenen Verbände und Vertreterinnen der KiTa's. Dazu kommen alle gewählten Jugendvertreterinnen und -vertreter in den PGR (Jugendrat) sowie alle Hauptamtlichen - insgesamt ein ziemlich großes Gremium von fast 100 Personen.
    Die PRK hat sodann in einer ersten Lesung die verschiedenen Entwürfe der Projektgruppen zu bewerten: welcher Vorschlag wird favorisiert, welcher eher nicht. Dieses Votum ist allerdings noch lange nicht das letzte Wort - denn jetzt sind die PGR und VWR der Ortsgemeinden gefragt. Sie haben das Recht und die Aufgabe, diese erste Entscheidung der PRK zu prüfen und dann zu befinden: können wir als Ortsgemeinde mit diesem Votum leben - oder auch nicht. Dazu bedarf es im Idealfall auch der Rücksprache mit den Gemeindemitgliedern. PGR und VWR haben - vor allem im ablehnenden Fall - ihre Entscheidung schriftlich zu begründen. Denn nun kommt es in der PRK zur zweiten Lesung über das Thema. Dabei kann die PRK die Bedenken aus den Ortsgemeinden ernst nehmen, die Entwürfe sogar gegebenenfalls in die Projektgruppen zurückverweisen - sie kann aber auch die Entwürfe mit Mehrheit der Stimmen genehmigen. Alle verabschiedeten Entwürfe gehen am Ende des Jahres in das Gesamtkonzept von Pastoral und Organisation für die neue Kirchengemeinde ein, das dann Anfang 2027 dem Bischof und seinen Leitungsteam zur Genehmigung vorgelegt wird.
    Klingt kompliziert? Noch komplizierter ist das Abstimmungsverfahren in der PRK!
    Da es sich bei diesem Gesamtkonzept von Pastoral und Organisation um eine Art Grundgesetz für die neue Kirchengemeinde handelt, ist es notwendig, dass für die Abstimmungen mindestens zwei Drittel aller Mitglieder der PRK anwesend sein müssen. Und wenn nicht alle dabei sein können? Dann dürfen die Mitglieder der PRK einen Ersatz nominieren, der für sie das Stimmrecht wahrnimmt. Und wenn es dann immer noch nicht reicht, dass die Mindestteilnehmerzahl erreicht wird? Dann kann die erste Abstimmung nicht stattfinden. Erst für eine zweite Ansetzung der entsprechenden Abstimmung ist keine Mindestteilnehmerzahl vorgeschrieben, dann dürfen alle, die da sind (egal wie viele es sind) zur Abstimmung schreiten. Das bedeutet: für jede Sitzung der PRK (in 2026 sind zunächst sieben vorgesehen!) gibt es heute schon zwei bekannte Termine.
    Dazwischen müssen sich natürlich auch die PGR und die VWR zu ihren Beratungen treffen (neben dem alltäglichen Gemeindegeschäft) - und im Idealfall auch noch Pfarr(gruppen)versammlungen, damit die Gemeindemitglieder auch noch eine Möglichkeit haben, ihre Meinungen und Ansichten kundzutun.
    Es wird deutlich: der Weg hin zu den konzeptuellen Entscheidungen ist langwierig und aufwändig - und braucht viel Sitzfleisch für alle Beteiligten. Für unsere Pfarrgruppe Steinheim/Klein-Auheim bedeutet das für das erste Halbjahr 2026 an Terminen:
    • Di, 20.1. oder Mi, 21.1., 1. Pastoralraumkonferenz (erste Abstimmungen u.a. zum Gebäudekonzept)
    • Di, 27.1., 19.30 Uhr PGR-Sitzung
    • Sa, 21.2., 18.30 Uhr Pfarrgruppenversammlung in St. Nikolaus (nach der Vorabendmesse)
    • Do, 26.2., 19.30 Uhr PGR-Sitzung
    • Mi, 25.3. oder Do, 26.3., 2. Pastoralraumkonferenz
    • Di, 31.3., 19.30 Uhr PGR-Sitzung
    • Di, 28.4. oder Do, 29.4., 3. Pastoralraumkonferenz
    • Di, 5.5., 19.30 Uhr PGR-Sitzung
    • Mi, 17.6. oder Do, 18.6., 4. Pastoralraumkonferenz
    • Mo, 22.6., 19.30 Uhr PGR-Sitzung

    Dazwischen finden monatlich auch die entsprechenden (nichtöffentlichen) Sitzungen der VWR in allen drei Kirchengemeinden statt. Ob und wann es weitere Pfarrgruppenversammlungen gibt, ist noch nicht entschieden.
    Wir, als Verantwortliche im Leben der Ortsgemeinden unserer Pfarrgruppe, werden in den nächsten Ausgaben des Pfarrbriefes versuchen, Sie als Gemeindemitglieder inhaltlich mit den anstehenden Entscheidungen vertraut zu machen, Sie zu informieren über alle Anträge, Vorschläge - und natürlich auch über die Entscheidungen. Auch wollen wir andere Formen der Information nutzen (Homepage, Aushänge) - und natürlich auch das persönliche Gespräch. Wenn Sie Fragen, Ideen und Beiträge haben scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen. Und wenn Sie noch Zeit und Lust haben, sich in die Arbeit der Projektgruppen einzubringen - auch dafür ist es noch nicht zu spät.
    Nutzen wir alle Chancen und Möglichkeiten, die uns gegeben sind, damit wir zum 01.01.2028 eine gut aufgestellte Kirchengemeinde gründen können, in der wir alle eine Heimat bewahren und finden können, in der wir weiterhin unseren Glauben leben können und der Welt zeigen: die Glaubensgemeinschaft katholische Kirche lebt!

  • Einladun zum Seniorennachmittag

  • von Agnes Jung

    Wir wünschen allen ein gutes neues Jahr und laden zum Seniorennachmittag am Dienstag, 27.01.2025 ein, an dem wir gemeinsam Brettspiele spielen werden.
    Das Treffen findet, wie immer um 14.00 Uhr im Untergeschoss des Don-Bosco-Hauses statt. Natürlich bleibt anschließend bei Kaffee und Kuchen auch Zeit zum Erzählen.
    Am Dienstag, 10. Februar 2026 wollen wir Fasching feiern. Wer etwas zum Programm beisteuern möchte, soll sich bitte beim Team melden.

  • Herzliche Einladung

  • von Fabio Massaro
    Kirche Kunterbunt



  • Kirchenchor feiert 50-jähriges Jubiläum im St. Vinzenz Hanau

  • von Sven Bergmann
    Am Freitag, 26.12.2025 jährte sich der traditionelle Gesangsbesuch des Kirchenchores im St. Vinzenz in Hanau zum 50. Mal.
     Bild: © Sven Bergmann Bild: © Sven Bergmann
    Der Chor singt jetzt seit 1975 (mit Ausnahme in der Corona-Zeit) am 2. Weihnachtsfeiertag in der Kapelle des Krankenhauses und begleitet das Hochamt musikalisch. Dieser Gottesdienst wird zusätzlich immer live in alle Krankenzimmer und auf die Stationen übertragen. Diese Tradition geht auf ein Praktikum von Martin Eberle im Jahr 1975 zurück.
      Bild: © Roland Viet Bild: © Roland Viet
    In diesem Jahr wurde die Messe von Pfarrer Günther Brennfleck aus Hanau gehalten, dieser ist ein großer Anhänger der Chormusik und gestaltete den Gottesdienst wieder sehr ergreifend.
    Im Anschluss an den Gottesdienst erhielt der Chor als Dankeschön für die lange Treue einen riesigen Präsentkorb durch Schwester Annette überreicht und wurde zum Frühstück in die Kantine des Klinikums eingeladen.
    Auch im nächsten Jahr wird der Chor wieder vor Ort sein und diese schöne Tradition fortführen.


  • Miniaufnahme in St. Johann Baptist

  • von Wolfram Schmidt
    Eigentlich versehen sie schon seit Fronleichnam mit der ihnen eigenen Begeisterung den ehrenamtlichen Dienst - doch wurden sie jetzt erst im Familiengottesdienst am vierten Adventssonntag offiziell in die kleine Schar die Minis von St. Johann Baptist aufgenommen: Ina und Bruno. Nur wenige Tage nach ihrer Erstkommunion erhielten sie - wie alle anderen Kommunionkinder auch - eine Einladung zu den Messdienerstunden. Beide kamen, zeigten Interesse - und blieben. Bis zum Fronleichnamsfest waren sie in die ersten grundlegenden Kenntnisse zum Ministrieren eingeführt, so dass sie an Hochamt und Prozession mitwirken konnten. Und dann ging es weiter mit Üben, Spielen und Spaß.
     © Astrid Mader © Astrid Mader

    Nun haben sie in der Aufnahme offiziell ihre Miniplaketten und eine Urkunde erhalten, die sie als Minis in St. Johann ausweist. Für die Zukunft wünschen wir ihnen Treue und Ausdauer, diesen Dienst aus und für die Gemeinde weiterhin auszuüben - und natürlich weiterhin viel Freude beim Ministrieren.

  • Das Team der Bücherei empfiehlt...

  • von Dorothea Hörmann

    ... für den Monat Januar


    Lebens-Bande


    von Mechtild Borrmann


     © Verlagsgruppe Droemer Knaur © Verlagsgruppe Droemer Knaur
    Lene, Nora und Lieselotte - drei Frauen, deren Schicksalsfäden vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall miteinander verbunden sind. Obwohl sie sich in einer Zeit der Angst und des Terrors als Fremde begegnen, werden sie zu Freundinnen. Krankenschwester Nora tut alles, um Lene zu helfen, das Leben ihres kleinen Sohnes zu retten, der von den Nazis als Reichsausschusskind bezeichnet wird. 1942 Lernt Nora Lieselotte kennen und wird mit ihr zusammen in einen russischen Gulag verschleppt - als eine der vielen Arbeitskräfte, die Stalin als Teil der Reparationszahlungen zugesichert worden waren. Als Adenauer sechs Jahre später beginnt, die deutschen Kriegsgefangenen zurückzukaufen, treffen die Frauen eine dramatische Entscheidung...
    Wieder ein besonderes Buch der großartigen Schriftstellerin. Wärmstens empfohlen!

  • Termine Familiengottesdienste

  • von Angela Subtil

  • Ehrenämter in der Liturgie

  • von Wolfram Schmidt
    Gottesdienstmitfeiernde haben es am Samstag, 03.01.2026 in St. Peter und Paul miterlebt - werden es am Samstag, 21.02.2026 in St. Nikolaus miterleben: neue Kommunionhelferinnen und -helfer beginnen mit einer offiziellen Beauftragung ihren ehrenamtlichen Dienst in der Liturgie.
    Ja, es gibt sie - die verschiedensten Dienste in unseren Gottesdiensten. Nicht allein der Priester tut einen solchen in unserer Kirche. Das Zweite Vatikanische Konzil hat in seiner Konstitution zur Liturgie Sacrosanctum Concilium (SC) immer wieder von der „vollen, bewussten und tätigen Teilnahme“ aller Gläubigen an der Liturgie gesprochen (z.B. SC 14). Begründet haben das die Bischöfe damals mit der Gnade, die jeder und jedem Getauften zuteilwird (1 Petr 2,9).
    Die aktive Teilnahme beginnt mit dem Mitbeten und -singen aller, die einen Gottesdienst mitfeiern und endet dann in speziellen Diensten, zu denen Einzelne gerufen und beauftragt werden. Und die Palette dieser speziellen Dienste ist breit: da gibt es inzwischen die Beauftragten zur Leitung von Wort-Gottes-Feiern, dazu gehören auch die Frauen und Männer, die Rosenkranz-, Kreuzweg-, Mai- oder anderen Andachten vorstehen. Besonders sichtbar sind die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die als Messdienerin oder Messdiener ihren treuen Dienst am Altar versehen. Auch das Wirken als Kommunionhelferin und -helfer, als Lektorin und Lektor, als Kantorin und Kantor gehört zu diesen speziellen Diensten. Und wer sich in Kinder- und Familiengottesdienstkreisen einbringt, tut einen wichtigen liturgischen Dienst.
    Heute möchte ich Ihren Blick auf die Menschen unserer Pfarrgruppe lenken, die vier dieser speziellen Dienste versehen: Leitung von Wort-Gottes-Feiern, Kommunionhelfer, Lektorin und Kantorin. Es sind viele ehrenamtliche Frauen und Männer, die einen oder auch mehrere dieser Dienste in Treue versehen. Sie sind in der Regel angefragt worden, ob sie bereit sind, diese Aufgabe zu versehen. Zum Teil erfolgte dann auch eine offizielle Beauftragung aus dem PGR, der dann eine Schulung für diese Aufgabe folgte. Diese Schulung endete mit der offiziellen bischöflichen Beauftragung zur Ausführung dieses Dienstes. In den Gemeinden unserer Pfarrgruppe haben sich in den letzten Monaten aus unterschiedlichen Gründen Veränderungen der entsprechenden Teams ergeben, bisher Aktive haben ihren Dienst beendet - dafür kommen nun neue Aktive dazu.
    So im Kreis der Leiterinnen und Leiter von Wort-Gottes-Feiern. Momentan tun dies nach der Verabschiedung von Roland Viet nur noch Martina Eckrich und Cordula Uischner-Peetz. Im Frühjahr 2026 werden vier Herren an einem entsprechenden Schulungskurs teilnehmen, so dass sie dann ab Sommer mit der offiziellen bischöflichen Beauftragung für den Pastoralraum in unseren Gemeinden aktiv werden können: Matthias Frericks, Hubert Gast, Klaus Herzog und Dieter Lanz.
    Ende Oktober 2025 fand in den Räumen des KVH eine Schulung zum Dienst als Kommunionhelferin und -helfer statt, an dem auch eine Reihe von Personen aus unserer Pfarrgruppe teilnahmen. Sie haben/werden Anfang des Jahres nun ihren Dienst aufgenommen/aufnehmen und verstärken die bisherigen Teams. In St. Johann Baptist sind das: Jan Bak, Matthias Frericks, Hilde Gliha, Roland Opitz, Guido Vogt und Holger Vogt; in St. Nikolaus sind es: Giuseppe Abrami, Jutta Adam, Lucie Konczalla, Manuela Krüger, Dieter Lanz, Inga Menke, Sabine Pfeifer, Winfried Richter und Carolin Semmler; in St. Peter und Paul gehören dazu Martina Eckrich, Hubert Gast, Helena Gietzen, Klaus Herzog, Agnes Jung, Gabriele Porth, Hans Schwab und Inge Schwab.
    Groß ist der Kreis der Lektorinnen und Lektoren, die uns nicht nur an Sonn- und Feiertagen, sondern zum Teil auch an Werktagen das Wort Gottes in den Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament verkünden. In St. Peter und Paul sind es: Heidi Adam, Christopher Bauer, Marion Böcher, Martina Eckrich, Ursula Salg, Winfried Schroth und Eric Soter; in St. Nikolaus gehören dazu: Maria Adler-Bergmann, Steven Barth, Olivia Franz, Manfred Gutberlet, Maria Hoffmann, Manuela Krüger, Christiane Klug, Angelika Lanz, Dieter Lanz, Inga Menke, Christoph Neuert, Thomas Peetz, Sabine Pfeifer, Renate Pfeifer und Bettina Sommer; in St. Johann Baptist sind es: Esther Busch, Stefan Busch, Johannes Disser, Hilde Gliha, Manfred Gutberlet, Christa Grünbecken, Andrea Herbert, Ulla Ohlig, Christine Opitz, Roland Opitz, Alexandra Schilling, Roswith Schwab, Hildegard Viet, Holger Vogt, Katrin Vogt, Ralf Weber und Simona Weber.
    Etwas dünn besetzt ist der Kreis derer, die den musikalischen Dienst als Kantorin und Kantor versehen. Hier braucht es unbedingt Verstärkung, vor allem in St. Peter und Paul, wo es momentan niemanden gibt, der diese Aufgabe versieht. In St. Nikolaus sind es: Cordula Uischner-Peetz und Wolfgang Rothmaier; in St. Johann Baptist sind Kantorinnen: Monika Eberle-Möser und Gertraud Herbert. Sie alle freuen sich sicherlich, wenn sich sangesbegabte und -freudige Gemeindemitglieder entscheiden würden, an dieser Stelle aktiv zu werden. Nur Mut! Parallel zur Schulung von Leitern für Wort-Gottes-Feiern findet ab März 2026 auch eine Schulung von Kantorinnen und Kantoren statt. Kurzentschlossene können noch über Pfarrer Schmidt angemeldet werden.

  • Die Sakramente (Teil 5)

  • von Wolfram Schmidt
     © Wolfram Schmidt © Wolfram Schmidt
    Mit diesem Stichpunkt sind wir beim zweiten Aspekt der Theologie der Eucharistie, der Selbsthingabe, dem Opfer Jesu. Die Eucharistie vergegenwärtigt, erinnert und wendet der feiernden Gemeinde das Kreuzgeschehen zu. Was heißt das? Vor allem der Hebräerbrief macht deutlich, dass Jesu Leben und Sterben eine Opfergabe ist. Diese Opfergabe macht Gott für den Menschen, um uns die Versöhnung zu schenken. Uns Christen bleibt nur, diese Gabe Gottes wahrzunehmen, zu empfangen und ihm dafür zu danken. In der Eucharistie machen wir uns bewusst, dass Gott uns diese Gabe (Jesu Kreuzestod) geschenkt hat (Vergegenwärtigung) (Darum, gütiger Vater, feiern wir das Gedächtnis des Todes und der Auferstehung Deines Sohnes. - 2. Hochgebet), wir erinnern uns in Dankbarkeit an dieses Geschehen und im Empfang der Speise erhalten wir seine Zuwendung.
    Aber es geht auch um unsere Antwort. In der Teilhabe am eucharistischen Mahl sollen auch wir uns den anderen Menschen darbringen. Damit sind wir beim dritten Kernpunkt eucharistischer Theologie: der Gemeinschaft seines Leibes. Durch das eucharistische Mahl gehen Jesus Christus und die Christen untrennbar ineinander über. Die Gemeinschaft derer, die zum Mahl gehen, soll nicht nur im gemeinsamen Kommuniongang deutlich werden, sondern im täglichen Miteinander. Dies, die eigentliche Kommunion, ist wohl der Höhepunkt des eucharistischen Sakramentes.
    Auch hier seien noch kurz einige Anmerkungen zur Ökumene gemacht. Gerade auf der Ebene des eucharistischen Mahles wird die Trennung der Kirchen besonders schmerzlich. Denn aus katholischer Sicht gibt es auf dieser Ebene noch zu wichtige, trennende Unterschiede, als dass eine Eucharistiegemeinschaft ohne weiteres möglich wäre. Der Empfang des evangelischen Abendmahles durch einen Katholiken ist vor allem deshalb kein gleichwertiger Ersatz für die Eucharistie, weil es doch erhebliche Differenzen in Bezug auf das Vorsteheramt und das Weihesakrament gibt und auch der Stellenwert der sonntäglichen Eucharistiefeier ganz anders ist als der des Abendmahles. Dass ein evangelischer Christ die katholische Kommunion empfängt, ist auch nicht die Regel, in Notfällen (Krieg, Gefängnis, Verfolgung) oder bei anderen ausreichenden Gründen aber möglich. Zu fragen ist da zum Beispiel, ob eine konfessionsverschiedene(verbindende) Ehe nicht schon ein solcher ausreichender Grund ist. Auch hat Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika Ecclesia eucharistia festgestellt, dass ein nichtkatholischer Christ unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. dringendes Bedürfnis, kein Aufsehen erregen, Anerkennung und Akzeptierung der katholischen Sichtweisen zur Eucharistie) die Kommunion wohl empfangen darf.
    Die Eucharistie ist ein Zeichen der Einheit; diese Einheit ist jedoch zurzeit noch nicht gegeben. Eucharistie kann aber auch als Mittel, als Werkzeug zur Einheit dienen. Hierbei ist zu bedenken, dass Einheit keinesfalls als Uniformität in Theologie und Ritus missverstanden werden darf (was ja an der Einheit mit einigen orthodoxen Kirchen deutlich wird). Beide Seiten müssen weiter im Gespräch bleiben und nach Wegen suchen, um sich aufeinander zuzubewegen.

    5. Die Buße - das Sakrament der Versöhnung


    In seinem Leben erfährt der Mensch oft eine Entfremdung von sich selbst, eine Entfremdung untereinander und eine Entfremdung von der Umwelt. Theologisch nennen wir eine solche Entfremdung Sünde, die Erfahrung von Sünde nennen wir Schuld.
    Diese Schulderfahrung kann der Mensch verdrängen. Dafür kennt er die verschiedensten Mechanismen, die in unserer modernen Zeit zunehmen. Andererseits kann der Mensch nach dem Ursprung der Sünde fragen und danach, wie er wieder heil aus dieser Unheilssituation herauskommt.
    Vor allem die zweite Frage ist für uns Christen wichtig.
    Schon im normalen menschlichen Umgang machen wir folgende Erfahrung: Ich verletze jemanden sehr - ich bemerke dies - es tut mir leid - ich bitte um Vergebung. Das nun folgende, Entscheidende geht nun nicht mehr von mir aus, es muss mir gesagt werden.
    Ist die Vergebung vom anderen zugesagt, dann weiß ich, dass ich trotz meines Fehlers angenommen und bejaht bin. Das wiederum kann mich zum Tun und Dienst für andere befreien, sodass ich nicht mehr um mich kreisen muss.
    Neben der persönlichen Vergebung wird uns noch eine zweite Versöhnung angeboten. Diese Versöhnung ist eher eine öffentliche, da jedes Schuldigwerden ein öffentliches Geschehen, ein Geschehen am Mitmenschen ist. Gottes Versöhnung wird durch den Dienst der Kirche, durch den Dienst derer, die dazu beauftragt sind, uns Menschen zugesagt.
    Buße und Erneuerung, Neuanfang und Wiedergutmachung geschieht schon im Alten Bund in der Gemeinschaft des gesamten Volkes. Das geschah in einer konkreten Form einer kultisch-rituellen Bußform (Sündenbock). Mit der Zeit wurde jedoch die Gefahr immer größer, dass der äußerliche Vollzug ohne Inhalt geschah, trotz aller Warnungen durch die Propheten.
    Umkehr und Neuanfang stehen auch im Mittelpunkt der Predigt Jesu: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Bekehrt Euch und glaubt an das Evangelium! lautet seine Grundbotschaft.
    Umkehr und Evangelium bedingen einander: Gott kann sich nur dem zuwenden, der seine Botschaft hört und ihr glaubt. Diese Zuwendung zu Gott, diese Umkehr geschieht nur durch die Gewissheit, dass dem Menschen klar ist, er wird auch aufgenommen.
    Durch Jesu konkrete Zuwendung zum Menschen erfährt der Mensch die Überwindung seiner heillosen Situation, erfährt er Vergebung.
    Fortsetzung in der nächsten Ausgabe ...

  • Menschenfischer

  • von pfarrbrief.de

  • Kreppelkaffee - was war des schee

  • von Christa Grünbecken
    Im Jahre 2010 war der letzte große Kreppelkaffee der kfd mit abendfüllendem Programm. Am 02.02.2026 um 14.30 Uhr im Kardinal-Volk-Haus erinnert Christa Grünbecken an besondere Momente aus dieser närrischen Zeit.