Wir laden die Gemeinde herzlich, nach der Osternacht, zum beliebten Halleluja-Wein in den Pfarrhof ein. Die KJG schenkt Wein aus und freut sich auf einen schönen Ausklang des Abends am Osterfeuer.
von Roland Viet
Liebe Spenderinnen und Spender, die dankenswerterweise immer wieder unsere Kleidersammlung Eine Welt unterstützt haben:
Wie der für diese Kleidersammlung federführend tätige Diözesanverband Fulda mitteilt, ist die Situation auf dem Gebrauchtkleidermarkt durch die neuen gesetzlichen Vorgaben noch schwieriger geworden. Leider konnte für die Frühjahrssammlung Eine Welt von Kolping und KAB kein entsprechender Abnehmer für die Kleiderspenden gefunden werden, der diese in unserem Sinne verwertet.
So wurde nun beschlossen, dass die für April 2026 vorgesehene Kleidersammlung leider ausfallen muss.
Wir hoffen, dass sich die Situation am Markt schnell wieder ändert und wir eine Herbstsammlung durchführen können. Wir werden hierzu rechtzeitig berichten.
In der Zwischenzeit empfehlen wir die Nutzung des Kolping-Kleidercontainers am Turm unserer Marienkirche in der Albanusstraße. Vielen Dank.
von Wolfram Schmidt
Schon jetzt erreichen uns immer wieder Anfragen wie: Wann ist in diesem Jahr Firmung? - Ist mein Kind bei der Anmeldung für die Firmung vergessen worden?
Die Firmung wird in diesem Jahr gefeiert am Samstag, 28.11.2026 um 18.00 Uhr in der Marienkirche, Steinheim. Als Firmspender wird im Rahmen seiner Visitation des Pastoralraumes Bischof Kohlgraf zu uns kommen.
Noch laufen die Planungen zum Vorbereitungskurs, noch sind keine Einladungen ausgesprochen worden! Noch stehen keine Termine fest, sicher ist der Endpunkt (= die Firmung)! Sicher ist auch, dass wir den Kurs noch vor den Sommerferien beginnen werden.
Nach Ostern werden alle Jugendlichen angeschrieben, die zwischen Juli 2009 und Juni 2010 geboren sind, die in unseren Übersichten als katholisch gemeldet sind. Sie werden eingeladen, an der Vorbereitung zum Empfang des Sakramentes der Firmung, am Glaubenskurs für Jugendliche teilzunehmen. Auch die Eltern der Jugendlichen werden einen Brief erhalten, in dem sie über wichtige Eckpunkte zur Firmvorbereitung informiert werden.
Sollte der eine oder die andere nicht angeschrieben werden (z. B., weil sie bei uns nicht als katholisch gemeldet sind), sollte es auch ältere Jugendliche geben, die noch nicht gefirmt wurden aber jetzt an der Firmung teilhaben wollen - bitte melden Sie sich umgehend bei Pfarrer Schmidt; eine Teilnahme an der Firmung soll daran nicht scheitern.
So hoffen wir, dass sich viele junge Menschen vom Heiligen Geist anstecken lassen wollen und ihren Glauben als erwachsen Werdende leben wollen.
von Wolfram Schmidt
Für diese Neuordnung gab es drei theologische Leitmotive: Zunächst soll der Gemeinschafts- und Feiercharakter wieder stärker hervorgehoben werden. Aus dem allgemeinen Sakramentenverständnis heraus (Sakramente als Grundvollzug der Glaubensgemeinschaft) sind weder der Kranke noch der Priester zwei Einzelpersonen, die sich gegenüberstehen, sondern Teile der Gesamtgemeinde. So ist die Idealform der Krankensalbung eingebettet in einen Wortgottesdienst oder gar in eine Eucharistiefeier, an der nicht nur die Empfänger des Sakramentes, sondern die gesamte Gemeinde teilnehmen, um so zu zeigen: die kranken, die alten Menschen empfangen im Sakrament auch den Beistand der gesamten Gemeinde.
Sodann orientiert sich das zeichenhafte Handeln der Krankensalbung wieder mehr an der Urform, wie sie im Jakobusbrief überliefert ist. Es geht in der Krankensalbung mehr als nur um die Salbung. Handauflegung und Gebet im Glauben sind als Elemente gleichrangig. Das Gebet im Glauben umfasst nicht nur die Spendeformel. Dazu gehören auch das Weihegebet über das Öl (, das vom Bischof in der Missa Chrismatis gesprochen wurde) und das Fürbittgebet des Priesters und aller an der Feier Beteiligten. So wird deutlich, dass der gesamte Glaube die Grundlage des Heilsempfangs ist.
Im dritten Leitmotiv geht es um das Bestehen in der Krankheit, um Hilfe und Beistand in einer Unheilsituation. Es geht auch um das Bestehen im Alter, das oftmals als beschwerlich empfunden wird. Denn das sind die eigentlichen Ziele der Krankensalbung. Krankheit, Alter, Behinderungen werden vom Menschen als Situationen empfunden, in denen der Selbstvollzug, das Leben entscheidend beeinträchtigt ist. Da werden auch mal Zweifel wach und Fragen nach dem Warum kommen auf. Um solche Situationen zu bewältigen, soll die Krankensalbung helfend und stützend wirken.
An diesem Punkte stehen durch die 1000-jährige Fehldeutung und Fehlbehandlung des Sakramentes noch die größten Hindernisse im Weg. Die Krankensalbung ist kein Sakrament zum Sterben! Bei jeder ernsthaften Krankheit kann, darf, soll die Krankensalbung empfangen werden - bei langwierigen, fortschreitenden Krankheiten auch mehrmals. Vor Operationen, bei allgemeiner Altersschwäche, bei chronischen Krankheiten kann der Mensch um die Krankensalbung bitten, ohne gleich in kleinliche Ängste verfallen zu müssen!
Diese Deutung und Bedeutung der Krankensalbung muss sich in unser Bewusstsein viel weiter und tiefer verbreiten, damit die Erneuerung der Krankensalbung gelingt.
Noch ein letztes Wort zum Spender der Krankensalbung: als Spender gilt zur Zeit immer noch nur der Priester. Da aber sowohl in der privaten als auch in der krankenhäuslichen Krankenbetreuung mehr und mehr Ehrenamtliche oder auch nicht geweihte Hauptamtliche, aber auch Diakone tätig sind, da aber gleich mehr und mehr Wert auf persönliche Beziehungen gelegt wird, ist zu fragen: Soll zur Krankensalbung ein Priester von außen herbeigerufen werden, oder sollte nicht die Bezugsperson dann auch Spender der Krankensalbung werden?
7. Die Weihe
Thematisiert wird hier unter dem Stichwort Weihe das Dienstamt insofern, als es eine unverzichtbare Funktion in der Kirche ist, nämlich die Indienstnahme eines Menschen für den Dienst in der Kirche.
Wir haben mehrfach festgestellt: in der Kirche wirkt Jesus Christus, der auferstandene Herr. Seine Vollmacht und Autorität sind auf die Vollmacht und Autorität der Kirche übergegangen, indem Jesus selbst im Dienst seiner Jünger weiterlebt. Dieser Dienst, die Fortführung dessen; was Jesus tat, geht nicht erstrangig vom Menschen aus. Diese Ausführung des Dienstes muss sich immer am Anspruch und Auftrag Jesu, am Geist Jesu orientieren. Dieses Geist-tun braucht jedoch Strukturen, damit der Dienst im Sinne Jesu gelingt. Diese Strukturen dürfen aber nicht verwechselt werden mit Herrschaft des einen über den anderen. Dazu hat schon Mitte des 3. Jahrhunderts Cyprian von Karthago eine gute Faustregel aufgestellt: Nichts ohne den Bischof, nichts gegen den Rat des Presbyteriums, nichts ohne die Zustimmung des Volkes! - das heißt: irgendwelcher Grüppchenbildung und Absonderung, bischöflicher Alleingänge und Klerikalismus wird eine Absage erteilt.
Wenn heute vom Sakrament der Weihe gesprochen wird, dann denken viele nur an Priesterweihe, Priestertum und Priesteramt, und die meisten glauben auch zu wissen, um was es geht: um einzelne Personen, die im Dienst am Menschen liturgische und gemeindliche Leitungsfunktion wahrnehmen. Doch: das Neue Testament versteht unter Priestertum etwas ganz anderes.
Zunächst ist festzuhalten, dass Jesus - als Angehöriger des Stammes Juda - kein Priester im alttestamentlichen Sinne war. Jesus war Laie! Und das Neue Testament, das sonst mit Titeln für Jesus nicht spart, bringt den Begriff Priester mit Jesus nicht in Verbindung. Einzig der Hebräerbrief, der in seinem Nachdenken über Jesu Tod und Auferstehung zum Ergebnis kommt, dass das Christusereignis ein neuer Opferkult ist, bezeichnet Jesus Christus (also den Auferstandenen) als den Hohenpriester einer neuen Ordnung. Diese Ordnung ist deshalb neu, weil das eine Opfer ein einziges ist und weitere Opfergaben und Opferungen überflüssig macht. Dieses eine Opfer ist die Selbsthingabe des Opfernden. Jesus Christus ist deshalb der Hohepriester; weil er sich selbst zur Gabe macht, und zwar nicht nur durch den Tod am Kreuz; sondern durch sein gesamtes Leben. Das ganze Leben Jesu ist der Gottesdienst.
Durch Taufe, Firmung und die Teilhabe an der Eucharistie haben alle Christen Anteil am mystischen Leib Christi, sind wir alle ein Teil von ihm. So haben wir auch Anteil an seinem Priestertum - wir, das sind alle getauften Christen. Diesen Gedanken des allgemeinen Priestertums bringt vor allem der erste Petrusbrief in seinem zweiten Kapitel zum Ausdruck.
In der Kirche gibt es nur ein Priestertum, nämlich das von Jesus Christus, das Priestertum der Selbsthingabe. Als Christen haben wir alle Anteil an diesem Priestertum.
Fortsetzung folgt dots
von Wolfram Schmidt
Seit Anfang November sind sie auf dem Weg: 28 Kinder aus den beiden Steinheimer Gemeinden, die sich zusammen mit zehn Kommunionkatechetinnen (Mütter und zwei Großmütter) und dem Pfarrer auf den feierlichen Empfang des Sakramentes der Eucharistie vorbereiten.
Der Kommunionkurs begann am 01.11.2025 mit einer Entdeckungsreise durch die St. Nikolaus Kirche, bei der die Kinder die Einrichtung einer Kirche kennenlernen konnten. Natürlich wurden sie dabei auch in die Kleingruppen eingeteilt, in denen sie sich seitdem wöchentlich treffen. Zum Kommunionkurs gehören auch gemeinsame Stunden, in denen alle Kinder mit dem Pfarrer zusammenkommen. Dabei haben sie u.a. Brot gebacken, dem letzten Abendmahl Jesu nachgespürt oder den Ablauf der ersten Beichte gesprochen.
Am Zweiten Ostersonntag, dem Weißen Sonntag (12.04.2026) ist es dann um 10.00 Uhr in der Marienkirche so weit, dass wir alle gemeinsam - Kinder, Familien und Gemeinden - das Fest der Kommunion feiern. Der Festgottesdienst steht unter der Überschrift Jesus - das Brot des Lebens. Mitgestaltet wird die Feier von den Kommunionkindern, musikalisch werden wir begleitet von der Gruppe Sang und Klang.
Das Sakrament der Eucharistie empfangen in Steinheim
Leandro Alario
Freya Bilienis
Leandro Blaseck
Damiano Chrisam
Kornelia Gaca
Liam Hadley
Frederik Herrmann
Annabell Hoose
Nathan Kilb
Noah Kohl
Victoria Krebs
Jonathan Kroß
Sofia Licata-Caruso
Nael Muñoz-Rodriguez
Emilio Musella
Mika Osthues
Sharon Polito
Jonah Porth
Felix Raab
Noel Raab
Rafael Richter
Lotta Schnabel
Svea Schopper
Marie Schwalenberg
Louis von Tschirschnitz
Mattis Vennen
Damian Wickert
Neo Wösthoff
Herzlicher Dank gilt den Kommunionkatechetinnen: Michelle Amato-Richter, Christina Hadley, Miriam Herrmann, Vera Kilb, Janine Kohl, Marlene Lischke, Stefanie Muñoz-Rodriguez, Nicole Musella, Sandra Osthues und Sabrina Raab.
von Agnes Jung ( ), und das Seniorenteam( Annette - Criselia - Daniela - Erika- Gabriele - Margit)
Der erste Seniorennachmittag nach Ostern findet am Dienstag, 14.04.2026 statt. Das Treffen ist wie immer um 14.00 Uhr im Untergeschoss des Don-Bosco-Hauses.
Natürlich bleibt anschließend bei Kaffee und Kuchen auch Zeit zum Erzählen.Wir freuen uns auf Sie!
Seminarreihe der Kolpingsfamilie Klein-Auheim am 11. März 2026 im Don-Bosco-Haus
Die Kolpingsfamilie Klein-Auheim lud im Rahmen der Seminarreihe in der Fastenzeit ein zu dem Vortrag:
Das Kreuz in den Jahrhunderten mit Pfarrvikar Differenz
In einem knappen Überblick zeigte er den Gästen auf , wie der Blick auf Jesus und sein Kreuz sich je nach der Lebenssituation und der Lage der großen Geschichte, sich immer wieder verändert hat. Aus der Not oder den Umständen der Zeit haben die Menschen jeweils neue Zugänge im Glauben an Jesus gefunden.
In der Zeit der Verfolgung bis zum Jahr 300 stand Jesus, der gute Hirte im Blickpunkt, der alle Wege mit uns geht.
Als danach die christliche Religion nicht mehr verfolgt wurde, wurde erstmals das Kreuz gezeigt. Es war geschmückt mit Edelsteinen und erinnerte an Jesus, den Sieger.
In der Folge war Jesus als der König im Königsmantel, mit Krone und offen Augen am Kreuz stehend zu sehen.
Nach der ersten großen Pestwelle um 1350, die in wenigen Monaten sehr vielen Menschen das Leben nahm, da schaute man bewußt auf Jesus, der leidend am Kreuz sich windet und der mit uns das Leid und die Ohnmacht geteilt hat.
Ähnlich war es nach dem dreißigjährigen Krieg. Die Überlebenden feierten die Buntheit und Lebensfreude des Barock und zeigten einem Christus, der in Weiß oder Gold vom ewigen Licht durchleuchtet als der Auferstandene uns vom Kreuz beleuchtet.
Bis man nach den Schrecken der zwei letzten Kriege des 20. Jahrhunderts wieder den mitleidenden Christus betonte, der mitfühlt und mit uns geht in den Fragen des Lebens.
Pfarrvikar Herrmann Differenz
Peter Franz: Vorstand der Kolpingsfamilie
Im Mai finden freitags um 19.00 Uhr wieder Maiandachten in der Pfarrkirche St. Peter und Paul statt. Sie sind alle eingeladen dabei mit zu tun. Im Gebet und auch als Vorbeter möchten wir Sie heute ansprechen.
In der Kirche liegt eine Liste mit den Terminen der Andachten aus. Wenn Sie als Vorbeter die Andacht mitgestalten möchten, tragen Sie sich bitte ein. Wir danken für Ihre Mithilfe.