Es ist mal wieder soweit dots, viele fleißige Hände werden am Montag, 30.03.2026 ab 13.00 Uhr zur gründlichen Reinigung unserer Marienkirche für Ostern benötigt.
Ob Jung oder Alt – das spielt keine Rolle! Es wäre sehr schön, wenn viele sich diese Zeit nehmen würden, denn je mehr Personen, desto leichter und schneller geht die Arbeit von der Hand!
Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Unterstützung! Vielen Dank.
von Wolfram Schmidt
In der Heiligen Woche feiern wir den wichtigsten Gottesdienst unseres christlichen Glaubens - das österliche Triduum. Er beginnt am Gründonnerstag mit dem Abendmahlsamt und endet in der Nacht auf Ostern mit der Auferstehungsfeier.
Der erste Teil dieses Gottesdienstes erinnert und geht zurück auf das letzte Mahl, das am Abend vor seinem Leiden Jesus mit seinen Jüngern und Freunden gefeiert hat. Und wir alle wissen, dass dieses Mahl nicht irgendein Festmahl war - sondern der Höhepunkt des jüdischen Pessachfestes, der sogenannte Sederabend. Dieses Fest feiern unsere jüdischen Glaubensgeschwister auch heute noch. Einiges von diesem Fest kennen wir - aus unserem Abendmahlsamt am Gründonnerstag, das wir in Erinnerung an Jesus begehen. Anderes ist den meisten von uns nicht bekannt.
Auch in diesem Jahr möchte ich einladen, am Vortag von Gründonnerstag, am 01.04.2026 um 19.00 Uhr im Kardinal-Volk-Haus diesem Sederabend nachzuspüren. Ich möchte mit Ihnen diesen Abend feiern, so nahe wie möglich an den rituellen Ablauf dieses Festes herankommen, die Festgestalt dieses Mahles kennenzulernen, Verbindungen zu unserem Abendmahlsamt zu erkennen.
Es bedarf für diese Feier einiger Vorbereitungen. Deshalb bitte ich bis spätestens 22.03.2026 um eine Anmeldung, wenn Sie an diesem Abend mitfeiern wollen. Es stehen aus organisatorischen Gründen nur etwa 20 Teilnahmeplätze zur Verfügung. Die Reihenfolge der Anmeldungen entscheidet. Anmeldung bitte direkt bei mir, ✉ wolfram.schmidt@stein-auheim.de oder sprechen Sie mich an.
Wir laden die Gemeinde herzlich, nach der Osternacht, zum beliebten Halleluja-Wein in den Pfarrhof ein. Die KJG schenkt Wein aus und freut sich auf einen schönen Ausklang des Abends am Osterfeuer.
von Roland Viet
Liebe Spenderinnen und Spender, die dankenswerterweise immer wieder unsere Kleidersammlung Eine Welt unterstützt haben:
Wie der für diese Kleidersammlung federführend tätige Diözesanverband Fulda mitteilt, ist die Situation auf dem Gebrauchtkleidermarkt durch die neuen gesetzlichen Vorgaben noch schwieriger geworden. Leider konnte für die Frühjahrssammlung Eine Welt von Kolping und KAB kein entsprechender Abnehmer für die Kleiderspenden gefunden werden, der diese in unserem Sinne verwertet.
So wurde nun beschlossen, dass die für April 2026 vorgesehene Kleidersammlung leider ausfallen muss.
Wir hoffen, dass sich die Situation am Markt schnell wieder ändert und wir eine Herbstsammlung durchführen können. Wir werden hierzu rechtzeitig berichten.
In der Zwischenzeit empfehlen wir die Nutzung des Kolping-Kleidercontainers am Turm unserer Marienkirche in der Albanusstraße. Vielen Dank.
von Wolfram Schmidt
Schon jetzt erreichen uns immer wieder Anfragen wie: Wann ist in diesem Jahr Firmung? - Ist mein Kind bei der Anmeldung für die Firmung vergessen worden?
Die Firmung wird in diesem Jahr gefeiert am Samstag, 28.11.2026 um 18.00 Uhr in der Marienkirche, Steinheim. Als Firmspender wird im Rahmen seiner Visitation des Pastoralraumes Bischof Kohlgraf zu uns kommen.
Noch laufen die Planungen zum Vorbereitungskurs, noch sind keine Einladungen ausgesprochen worden! Noch stehen keine Termine fest, sicher ist der Endpunkt (= die Firmung)! Sicher ist auch, dass wir den Kurs noch vor den Sommerferien beginnen werden.
Nach Ostern werden alle Jugendlichen angeschrieben, die zwischen Juli 2009 und Juni 2010 geboren sind, die in unseren Übersichten als katholisch gemeldet sind. Sie werden eingeladen, an der Vorbereitung zum Empfang des Sakramentes der Firmung, am Glaubenskurs für Jugendliche teilzunehmen. Auch die Eltern der Jugendlichen werden einen Brief erhalten, in dem sie über wichtige Eckpunkte zur Firmvorbereitung informiert werden.
Sollte der eine oder die andere nicht angeschrieben werden (z. B., weil sie bei uns nicht als katholisch gemeldet sind), sollte es auch ältere Jugendliche geben, die noch nicht gefirmt wurden aber jetzt an der Firmung teilhaben wollen - bitte melden Sie sich umgehend bei Pfarrer Schmidt; eine Teilnahme an der Firmung soll daran nicht scheitern.
So hoffen wir, dass sich viele junge Menschen vom Heiligen Geist anstecken lassen wollen und ihren Glauben als erwachsen Werdende leben wollen.
von Wolfram Schmidt
Für diese Neuordnung gab es drei theologische Leitmotive: Zunächst soll der Gemeinschafts- und Feiercharakter wieder stärker hervorgehoben werden. Aus dem allgemeinen Sakramentenverständnis heraus (Sakramente als Grundvollzug der Glaubensgemeinschaft) sind weder der Kranke noch der Priester zwei Einzelpersonen, die sich gegenüberstehen, sondern Teile der Gesamtgemeinde. So ist die Idealform der Krankensalbung eingebettet in einen Wortgottesdienst oder gar in eine Eucharistiefeier, an der nicht nur die Empfänger des Sakramentes, sondern die gesamte Gemeinde teilnehmen, um so zu zeigen: die kranken, die alten Menschen empfangen im Sakrament auch den Beistand der gesamten Gemeinde.
Sodann orientiert sich das zeichenhafte Handeln der Krankensalbung wieder mehr an der Urform, wie sie im Jakobusbrief überliefert ist. Es geht in der Krankensalbung mehr als nur um die Salbung. Handauflegung und Gebet im Glauben sind als Elemente gleichrangig. Das Gebet im Glauben umfasst nicht nur die Spendeformel. Dazu gehören auch das Weihegebet über das Öl (, das vom Bischof in der Missa Chrismatis gesprochen wurde) und das Fürbittgebet des Priesters und aller an der Feier Beteiligten. So wird deutlich, dass der gesamte Glaube die Grundlage des Heilsempfangs ist.
Im dritten Leitmotiv geht es um das Bestehen in der Krankheit, um Hilfe und Beistand in einer Unheilsituation. Es geht auch um das Bestehen im Alter, das oftmals als beschwerlich empfunden wird. Denn das sind die eigentlichen Ziele der Krankensalbung. Krankheit, Alter, Behinderungen werden vom Menschen als Situationen empfunden, in denen der Selbstvollzug, das Leben entscheidend beeinträchtigt ist. Da werden auch mal Zweifel wach und Fragen nach dem Warum kommen auf. Um solche Situationen zu bewältigen, soll die Krankensalbung helfend und stützend wirken.
An diesem Punkte stehen durch die 1000-jährige Fehldeutung und Fehlbehandlung des Sakramentes noch die größten Hindernisse im Weg. Die Krankensalbung ist kein Sakrament zum Sterben! Bei jeder ernsthaften Krankheit kann, darf, soll die Krankensalbung empfangen werden - bei langwierigen, fortschreitenden Krankheiten auch mehrmals. Vor Operationen, bei allgemeiner Altersschwäche, bei chronischen Krankheiten kann der Mensch um die Krankensalbung bitten, ohne gleich in kleinliche Ängste verfallen zu müssen!
Diese Deutung und Bedeutung der Krankensalbung muss sich in unser Bewusstsein viel weiter und tiefer verbreiten, damit die Erneuerung der Krankensalbung gelingt.
Noch ein letztes Wort zum Spender der Krankensalbung: als Spender gilt zur Zeit immer noch nur der Priester. Da aber sowohl in der privaten als auch in der krankenhäuslichen Krankenbetreuung mehr und mehr Ehrenamtliche oder auch nicht geweihte Hauptamtliche, aber auch Diakone tätig sind, da aber gleich mehr und mehr Wert auf persönliche Beziehungen gelegt wird, ist zu fragen: Soll zur Krankensalbung ein Priester von außen herbeigerufen werden, oder sollte nicht die Bezugsperson dann auch Spender der Krankensalbung werden?
7. Die Weihe
Thematisiert wird hier unter dem Stichwort Weihe das Dienstamt insofern, als es eine unverzichtbare Funktion in der Kirche ist, nämlich die Indienstnahme eines Menschen für den Dienst in der Kirche.
Wir haben mehrfach festgestellt: in der Kirche wirkt Jesus Christus, der auferstandene Herr. Seine Vollmacht und Autorität sind auf die Vollmacht und Autorität der Kirche übergegangen, indem Jesus selbst im Dienst seiner Jünger weiterlebt. Dieser Dienst, die Fortführung dessen; was Jesus tat, geht nicht erstrangig vom Menschen aus. Diese Ausführung des Dienstes muss sich immer am Anspruch und Auftrag Jesu, am Geist Jesu orientieren. Dieses Geist-tun braucht jedoch Strukturen, damit der Dienst im Sinne Jesu gelingt. Diese Strukturen dürfen aber nicht verwechselt werden mit Herrschaft des einen über den anderen. Dazu hat schon Mitte des 3. Jahrhunderts Cyprian von Karthago eine gute Faustregel aufgestellt: Nichts ohne den Bischof, nichts gegen den Rat des Presbyteriums, nichts ohne die Zustimmung des Volkes! - das heißt: irgendwelcher Grüppchenbildung und Absonderung, bischöflicher Alleingänge und Klerikalismus wird eine Absage erteilt.
Wenn heute vom Sakrament der Weihe gesprochen wird, dann denken viele nur an Priesterweihe, Priestertum und Priesteramt, und die meisten glauben auch zu wissen, um was es geht: um einzelne Personen, die im Dienst am Menschen liturgische und gemeindliche Leitungsfunktion wahrnehmen. Doch: das Neue Testament versteht unter Priestertum etwas ganz anderes.
Zunächst ist festzuhalten, dass Jesus - als Angehöriger des Stammes Juda - kein Priester im alttestamentlichen Sinne war. Jesus war Laie! Und das Neue Testament, das sonst mit Titeln für Jesus nicht spart, bringt den Begriff Priester mit Jesus nicht in Verbindung. Einzig der Hebräerbrief, der in seinem Nachdenken über Jesu Tod und Auferstehung zum Ergebnis kommt, dass das Christusereignis ein neuer Opferkult ist, bezeichnet Jesus Christus (also den Auferstandenen) als den Hohenpriester einer neuen Ordnung. Diese Ordnung ist deshalb neu, weil das eine Opfer ein einziges ist und weitere Opfergaben und Opferungen überflüssig macht. Dieses eine Opfer ist die Selbsthingabe des Opfernden. Jesus Christus ist deshalb der Hohepriester; weil er sich selbst zur Gabe macht, und zwar nicht nur durch den Tod am Kreuz; sondern durch sein gesamtes Leben. Das ganze Leben Jesu ist der Gottesdienst.
Durch Taufe, Firmung und die Teilhabe an der Eucharistie haben alle Christen Anteil am mystischen Leib Christi, sind wir alle ein Teil von ihm. So haben wir auch Anteil an seinem Priestertum - wir, das sind alle getauften Christen. Diesen Gedanken des allgemeinen Priestertums bringt vor allem der erste Petrusbrief in seinem zweiten Kapitel zum Ausdruck.
In der Kirche gibt es nur ein Priestertum, nämlich das von Jesus Christus, das Priestertum der Selbsthingabe. Als Christen haben wir alle Anteil an diesem Priestertum.
Fortsetzung folgt dots
von Wolfram Schmidt
Seit Anfang November sind sie auf dem Weg: 28 Kinder aus den beiden Steinheimer Gemeinden, die sich zusammen mit zehn Kommunionkatechetinnen (Mütter und zwei Großmütter) und dem Pfarrer auf den feierlichen Empfang des Sakramentes der Eucharistie vorbereiten.
Der Kommunionkurs begann am 01.11.2025 mit einer Entdeckungsreise durch die St. Nikolaus Kirche, bei der die Kinder die Einrichtung einer Kirche kennenlernen konnten. Natürlich wurden sie dabei auch in die Kleingruppen eingeteilt, in denen sie sich seitdem wöchentlich treffen. Zum Kommunionkurs gehören auch gemeinsame Stunden, in denen alle Kinder mit dem Pfarrer zusammenkommen. Dabei haben sie u.a. Brot gebacken, dem letzten Abendmahl Jesu nachgespürt oder den Ablauf der ersten Beichte gesprochen.
Am Zweiten Ostersonntag, dem Weißen Sonntag (12.04.2026) ist es dann um 10.00 Uhr in der Marienkirche so weit, dass wir alle gemeinsam - Kinder, Familien und Gemeinden - das Fest der Kommunion feiern. Der Festgottesdienst steht unter der Überschrift Jesus - das Brot des Lebens. Mitgestaltet wird die Feier von den Kommunionkindern, musikalisch werden wir begleitet von der Gruppe Sang und Klang.
Das Sakrament der Eucharistie empfangen in Steinheim
Leandro Alario
Freya Bilienis
Leandro Blaseck
Damiano Chrisam
Kornelia Gaca
Liam Hadley
Frederik Herrmann
Annabell Hoose
Nathan Kilb
Noah Kohl
Victoria Krebs
Jonathan Kroß
Sofia Licata-Caruso
Nael Muñoz-Rodriguez
Emilio Musella
Mika Osthues
Sharon Polito
Jonah Porth
Felix Raab
Noel Raab
Rafael Richter
Lotta Schnabel
Svea Schopper
Marie Schwalenberg
Louis von Tschirschnitz
Mattis Vennen
Damian Wickert
Neo Wösthoff
Herzlicher Dank gilt den Kommunionkatechetinnen: Michelle Amato-Richter, Christina Hadley, Miriam Herrmann, Vera Kilb, Janine Kohl, Marlene Lischke, Stefanie Muñoz-Rodriguez, Nicole Musella, Sandra Osthues und Sabrina Raab.