Der gerade zwanzig gewordene Erzähler wird zu seiner eigenen Überraschung an der Schauspielschule in München angenommen. Da so schnell keine Unterkunft aufzutreiben ist, zieht er in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern in Nymphenburg ein und lebt die nächsten 3 Jahre mit ihnen zusammen.
Seine Großmutter ist eine schillernde Diva und selbst ehemalige Schauspielerin,sein Großvater emeritierter Professor der Philosophie, eine strenge, ehrwürdige Erscheinung. Ihre Tage sind durch abenteuerliche Rituale strukturiert, bei denen Alkohol eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Unter ihrem Einfluss wird der Erzähler ein Wanderer zwischen zwei Welten...
Das Buch wurde verfilmt und läuft gerade in den Kinos!
Es ist wieder soweit dots am Samstag, 21.03.2026 ab 09.30 Uhr werden wieder viele fleißige Helfer gesucht, um gemeinsam mit dem Grünschnittteam die Außenanlagen um die Marienkirche, aber besonders den Marienpark von Blättern und abgebrochenem Geäst zu befreien, sowie das Gelände für die bevorstehenden Feste herzurichten.
Der große Container der Stadt Hanau steht zum Befüllen bereit!
Bitte bringt – wer hat – entsprechendes Arbeitsmaterial (Handschuhe, Gartenscheren, Laubbläser) mit.
Wir zählen auf Euch!
Auch wenn es manchem Nachbarn nicht gefällt: das Geläut der Kirche Maria Hilfe der Christen ist eines der größten im Bistum Mainz und verkündet regelmäßig mit seinen Klängen die Einladung zu Gottesdiensten und Gebet, ruft nach wie vor am Mittag zum Frieden auf und gibt tagsüber die Uhrzeit an. Der Schall der Glocken ist für manche so selbstverständlich, dass er manchmal schon gar nicht mehr wahrgenommen wird - nur dann, wenn die Glocken schweigen fällt es auf, oder wenn sie zu außergewöhnlichen Zeiten erklingen. Dazu gehört auch, wenn der Wartungsdienst eines Glockenbauers anfällt, und nach der Überprüfung der Technik alle Glocken getestet werden.
So war Ende Januar der Glockenbauer wieder im Turm der Marienkirche und hat seinen Wartungsdienst ausgeführt. Dabei musste er feststellen, dass die Zugkette mit Seilen und das Kettenrad auf der Motorachse der großen Glocke abgearbeitet und verbraucht sind, dass die Zugseile sogar schon zum Teil gerissen sind.
Ebenso wurde die Orgel in der Kirche Maria Hilfe der Christen im Herbst turnusgemäß gewartet. Auch hier wurde ein kleinerer Schaden entdeckt, der größer werden wird, wenn er nicht behoben wird. Ein Gummituch und das Leder am Hauptbalg der Orgel sind zu erneuern, damit der Orgel nicht eines Tages wortwörtlich die Luft ausgeht.
Beide, der Glockenbauer und der Orgelbauer, haben für ihren Teil jeweils ein Angebot für die entsprechenden Reparaturarbeiten vorgelegt. Der Verwaltungsrat St. Johann Baptist hat in seinen letzten Sitzungen darüber beraten und einstimmig entschieden, dass wir um die entsprechenden Kosten nicht herumkommen. Für die Glocken beträgt die Summe 1153,11 €, für die Orgel ist die Summe schon beträchtlicher: 4712,40 €.
Zur Begleichung der anstehenden Rechnungen können wir auf entsprechende Rücklagen zurückgreifen - doch hat der Verwaltungsrat ebenso beschlossen, Sie, die Gemeindemitglieder um Mithilfe, sprich um Spenden für die Reparaturen zu bitten.
Also: wer sich berufen fühlt, einen Anteil (egal wie groß!) für die Begleichung der Reparaturkosten für Glocke und Orgel beizutragen (auch das ist eine Form des Mitmachens {vgl. Link), der ist herzlich Willkommen. Sie können die Spende im Pfarrbüro vorbeibringen oder auf das Konto der Kirchengemeinde St. Johann Baptist unter dem Stichwort Spende Marienkirche Glocke/Orgel überweisen: IBAN DE75 5019 0000 0005 5011 05.
von Agnes Jung ( ), und das Seniorenteam( Annette - Criselia - Daniela - Erika- Gabriele - Margit)
Am Dienstag, 10.03.2026, feiert Pfarrer Differenz mit uns einen Gottesdienst mit Krankensalbung.
Am Dienstag, 24.03.2026 berichtet Frau Dr. Renate Rabenstein von ihrer Vorlesung an der Kinder-Uni: Urzeit-Riesenschlange auf Beutefang - unsere Tierwelt vor 47 Millionen Jahren - Kinder-Uni Frankfurt kommt zur Senioren-Uni in Klein-Auheim.
Die Treffen sind wie immer um 14.00 Uhr im Untergeschoss des Don-Bosco-Hauses. Natürlich bleibt anschließend bei Kaffee und Kuchen auch Zeit zum Erzählen. Wir freuen uns auf Sie!
von Gabriele Herzog
Am Donnerstag, 26.02.2026 trafen sich die Frauen um 18.00 Uhr in der Nikolausstube im Jugendheim St. Nikolaus, um mit Frau Katja Sommer Gedächtnistraining einzuüben.
Mit der Loc-Methode, abgeleitet vom lat. locus = Ort, kann man sich mit dieser Technik Informationen, Listen oder Abläufe dauerhaft und in der richtigen Reihenfolge merken. Sie basiert auf der Verknüpfung von abstrakten Informationen mit vertrauten, realen oder fiktiven Orten.
Mit viel Fantasie und Gelächter, haben wir das einmal durchgespielt. Außerdem mussten wir Sprichwörter vervollständigen oder richtig stellen. Finger- und Koordinationsübungen waren auch dabei.
Mit viel Freude und Lachen ging der Abend kurzweilig zu Ende, mit dem Tipp, mal eingeübte Pfade zu verlassen, Neues auszuprobieren, damit unser Gehirn gefordert wird.
Versehen mit den heiligen Tröstungen der Kirche - So oder ähnlich war und ist manchmal noch in Todesanzeigen zu lesen, früher häufiger als heute, in katholischen Regionen öfter als in Diasporagebieten. Diese Formel ist der Endpunkt eines Sakramentenverständnisses, wie es falscher nicht sein kann. Und genauso falsch war die Praxis dieses Sakramentes: das Sakrament wurde kurz vor Eintritt des Todes - manchmal sogar erst nach Eintritt des Todes - gespendet. Letzte Ölung war der Ausdruck für das Sterbesakrament, der Priester wurde im Bewusstsein der Menschen zum Todesboten, das Sakrament zur Eintrittskarte für den Himmel.
All das widerspricht dem Sinn des Sakramentes der Krankensalbung. Die Krankensalbung will etwas ganz anderes und es wäre gut, wenn unsere Sprache, unser Handeln und unser Verstehen in Bezug auf dieses Sakrament eine radikale Änderung erfahren würde, damit die Krankensalbung aus seinem Schattendasein wieder herauskäme.
Die Krankensalbung will eine Stärkung in der Situation Krankheit, des Alters und der Schwäche und die Bitte um physische Heilung vermitteln. Schon im Alten Testament war die Salbung mit Öl und Balsam ein Mittel zur Wundbehandlung. Krankheiten wurden als Strafe Gottes für menschliches Fehlverhalten gedeutet, Gott als der alleinige Herr über Krankheit und Heilung angesehen.
Für Jesus war die Krankheit eine der wichtigen Lebenssituationen, in denen Gottes Zuwendung zum erlösungsbedürftigen Menschen deutlich sichtbar wird. Krankheit ist für ihn eine Unheilsituation, die zu bewältigen und zu überwinden ist.
Die Jünger werden schon vor Ostern von Jesus ausdrücklich mit dem Auftrag der Verkündigung der frohen Botschaft und zur Heilung der Kranken ausgesandt (Mt 10,1). Auch wenn sie nicht häufig erwähnt sind: Heilgesten wie Handauflegung und Salbung mit Öl in Weiterführung der alttestamentlichen und auch außerbiblischen medizinisch-therapeutischen Tradition haben von Anfang an zur Praxis der Urkirche gehört. Die klassische Stelle dazu ist im Jakobusbrief zu finden, einem um das Jahr 100 entstandenen Teil des Neuen Testamentes: Ist einer von Euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben. Darum bekennt einander Eure Sünden, betet füreinander, damit Ihr geheilt werdet. (Jak 5, 14-16a).
Älteste im Jakobusbrief heißt kirchliche Amtsträger. Die bisher rein therapeutische Salbung erhält eine religiös-geistliche Dimension. Im Namen des Herrn bedeutet nicht unbedingt im Auftrag des Herrn, sondern es ist vielmehr ein Herabrufen der wirkmächtigen Gegenwart Jesu Christi. Die Rettung wird nicht nur auf die künftige Auferstehung der Toten bezogen, sondern die körperliche Gesundung darf mitgedacht werden, denn das Heil Jesu ist allumfassend. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Verbindung Sündenvergebung - Heilung, wie sie Jesus oftmals gesetzt hat (z.B. Heilung des Gelähmten Mk 2,1-12), auch in der Situation der Salbung eines Kranken zum Tragen kommt.
Im Glauben an die Gegenwart Jesu in seiner Kirche und im Wissen um seine Vollmacht ist die Kirche also von Anfang an auch am Heil der Menschen in der Unheilssituation Krankheit interessiert.
Aus nur wenigen Zeugnissen in den folgenden Jahrhunderten lässt sich folgendes deutlich herauslesen: Die Salbung soll in Situationen der Krankheit, der Schmerzen und der Schwäche helfen. Empfänger der Salbung sind alle Kranken, wobei Krankheit sehr weit zu fassen ist: vom Kopfschmerz bis zu psychischen Krankheiten oder auch körperlichen Behinderungen. Spender der Salbung können alle sein, nicht nur die kirchlichen Amtsträger, sondern auch Laien, ja, sogar der Kranke selbst. Die seelische Stärkung steht im Vordergrund - von Vorbereitung auf einen guten Tod ist keine Spur zu erkennen! Die Spendung der Salbung durch Laien war dadurch möglich; da das eigentliche sakramentale Geschehen zunächst in der Weihe des Öls durch den Bischof gesehen wurde (vgl. die Kommunionausteilung durch den Kommunionhelfer). Erst als im 9. Jahrhundert der Salbung selbst der sakramentale Charakter zuerkannt wurde, wurde die Salbung durch Laien untersagt.
In dieser Zeit kam es auch dann zur entscheidenden Wende, die der Krankensalbung den Weg in eine Sackgasse wies: die Verbindung der Krankensalbung mit der Beichte von Sterbenden und mit der Wegzehrung. So wurde die Krankensalbung zum Sterbesakrament mit der Vergebung der Sünden und Sündenstrafen, sie wurde zur Vorbereitung für den Gang vor das Gericht Gottes. Der Gedanke der Heilung von Krankheit verschwand, nur noch der Gedanke an das ewige Heil blieb bestehen.
Jegliche theologische Abhandlung über die letzte Ölung - so hieß das Sakrament dann auch offiziell - reflektierte diese Praxis, aber veränderte sie nicht. Nach ersten zaghaften, aber erfolglosen Versuchen des Trienter Konzils kam die theoretische Wende erst mit dem Vaticanum II. Es spricht wieder von der Krankensalbung zur Aufrichtung und Rettung der Kranken (Begriffe aus dem Jakobusbrief). Die Liturgiereform gab dem Sakrament eine neue Ordnung, einen neuen Ablauf des Ritus. Die Handauflegung kommt wieder ganz neu hinzu, die Zahl der Salbungen wird von sieben (die fünf Sinne, dazu die Füße ) auf zwei (Stirn und Hände) reduziert und die Salbungsformel vollkommen verändert: statt Durch die heilige Salbung und durch sein gütiges Erbarmen verzeihe Dir der Herr, was Du gesündigt hast durch das Gesicht, ... die Ohren, ... die Nase, ... den Mund, ... die Hände, ... die Füße, ... die Lust wird jetzt gesprochen: Durchdiese heilige Salbung helfe Dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe Dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der Dich von Sünden befreit, rette Dich, in seiner Gnade richte er Dich auf. Die Sündenvergebung ist hier einfacher formuliert und neben den Worten retten und aufrichten kommt die Gnade des Heiligen Geistes wieder ins Spiel.
Fortsetzung folgt dots