Aktuelles

  • Filmabend der kfd

  • von Maria Hoffmann( kfd-Team)
    Am Mittwoch, 21. Februar 2024, um 18.30 Uhr bietet die kfd St. Nikolaus einen Filmabend an. Wir zeigen die Tragikomödie Frühstück bei Monsieur Henri.
    Alles, was zu einem gemütlichen Kinobesuch unbedingt dazugehört, haben wir für Sie vorbereitet. Motivieren Sie Ihre beste Freundin, Nachbarin, oder ... und gönnen sich einen entspannten Abend.

  • Ergänzung zum Ergebnis der Caritas-Wintersammlung 2023

  • von Rita Schilling
    Zum Redaktionsschluss der letzten Ausgabe lagen noch nicht alle Sammelergebnisse vor. Nachstehend finden Sie die finalen Ergebnisse der Caritas-Sammlung.
    St. Johann Baptist 8850 €
    St. Peter und Paul 1660 €
    St. Nikolaus 2565 €

    Allen, die zu diesen hervorragenden Spendenergebnissen beigetragen haben sagen wir nochmals ein herzliches Dankeschön.

  • Ende des Seniorenkreises in St. Nikolaus

  • von Wolfram Schmidt
    Sehr geehrter Herr Pfarrer Schmidt und an den Gemeinderat des St. Nikolaus, hiermit teilen wir Ihnen mit, dass das Team des Seniorenclub St. Nikolaus Steinheim Ihnen und der Kirchengemeinde aus privaten und gesundheitlichen Gründen ab 1.Januar 2024 nicht mehr zu Verfügung stehen. - Mit diesen Worten haben im Dezember 2023 die vier Mitglieder des Seniorenteams aus St. Nikolaus mitgeteilt, dass sie ihre ehrenamtliche Arbeit mit den Seniorinnen der Gemeinde nicht mehr fortsetzen können. Am 12.12.2023 haben sich dann Margarete Doll, Ingeborg Grabow, Dagmar Jordan, und Anni Steingisser von den Seniorinnen und Senioren der Gemeinde im adventlichen Beisammensein feierlich verabschiedet.
    Da es ihnen nicht gelungen ist, neue Verantwortliche für den Seniorenclub St. Nikolaus zu finden, müssen wir bedauerlicherweise festhalten, dass es mit dem Beginn diesen neuen Jahres 2024 in St. Nikolaus Steinheim keine neuen regelmäßigen Treffen für Seniorinnen und Senioren mehr gibt.
    Für ihr Wirken seit der Covid-19-Pandemie im Seniorenclub St. Nikolaus sein an dieser Stelle Margarete Doll, Ingeborg Grabow, Dagmar Jordan und Anni Steingisser von ganzem Herzen Dank gesagt.

  • Gebetsmeinung Februar

  • von pfarrbrief.de

  • Kochaktion für Jugendliche

  • von Sebastian Neuhaus

  • Projekt Zukunft

  • von pfarrbrief.de

  • Sonntagspredigt vom 27. / 28.01.2024

  • von Martina Eckrich , Cordula Uischner-Peetz , Wolfram Schmidt , Roland Viet
    Liebe Schwestern und Brüder,
    am Sonntag des Wortes Gottes, am 4. Sonntag im Jahreskreis, am 27. / 28.01.2024 haben wir in einer Dialogpredigt darüber nachgedacht, wie wir als Pfarrgruppe das Wort Gottes feiern und wie wir es feiern könnten. Auf Bitten aus der Gemeinde geben wir an dieser Stelle den Wortlaut der Dialogpredigt wieder:


    Heute möchten wir - Frau Cordula Uischner-Peetz / Frau Martina Eckrich / Herr Roland Viet und ich - in unserer Predigt das Wort Gottes und seine Feier betrachten.
    Vor etwas mehr als 60 Jahren, am 4. Dezember 1963 haben die im II. Vatikanischen Konzil versammelten Bischöfe mit überwältigender Mehrheit die erste Konzilskonstitution verabschiedet. Der nach den beiden lateinischen Anfangsworten genannte Text Sacrosanctum Concilium befasste sich mit der Liturgie der katholischen Kirche und wurde zum Ausgangspunkt der umfassenden Erneuerung der Liturgie in den folgenden Jahren.
    Eine der vielen Kernaussagen der Liturgiekonstitution ist in Artikel 10 ausgesprochen worden: Die Liturgie ist der Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt.

    NOTESmall{Diese Formulierung die Liturgie hinterlässt bei mir offene Fragen. Was ist eigentlich mit diesem Begriff gemeint?{0.95{r
    Er kommt - wie so vieles in der kirchlichen Sprache - aus dem griechischen und bezeichnet zunächst die Tätigkeit in einem öffentlichen Amt, beziehungsweise die Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben. Dazu gehörten in der Antike auch die Ausführung religiöser Kulte. Im christlichen Sprachgebrauch wurde Liturgie schnell für die gottesdienstliche Versammlung gebraucht.

    NOTESmall{Das heißt also, dass mit Liturgie vor allem die Gottesdienste gemeint sind, die wir als Gemeinde gemeinsam feiern.{0.95{r
    Und zwar alle möglichen Formen, die wir kennen.
    NOTESmall{Heilige Messen, die Feiern der Sakramente Taufe, Eheschliessung und Krankensalbung, Andachten aller Art, das gemeinsame Stundengebet, dann die Beerdigungen und die Wort-Gottes-Feiern.{0.95{r
    Und genau da begegnen wir heute einer großen Hürde und einer großen Unsicherheit bei den Gläubigen: nach wie vor spukt in vielen katholischen Köpfen der Gedanke herum, dass nur die Eucharistiefeier, nur die Heilige Messe die einzig wahre liturgische Form, der einzig wahre Gottesdienst ist.
    Leider hat auch das Konzil diesen Gedanken erhalten und gestützt, indem an zwei weiteren Textstellen von der Eucharistie als Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens gesprochen wird (SC 10 - LG 11).

    NOTESmall{Das bedeutet also, dass wir viele Jahre und Jahrzehnte in unserem Glaubensleben dahingehend erzogen worden sind, dass nur die Heilige Messe, dass nur die Eucharistiefeier als einziger richtiger Gottesdienst zählt? Und nun wollen Sie uns sagen, dass es viel mehr Formen gibt, einen Gottesdienst zu feiern, als es uns bewusst ist?{0.95{r
    Ja, das will ich. Bedauerlicherweise haben wir in der Kirche tatsächlich auch jahrhundertelang vieles dafür getan, dass uns das so wenig bewusst ist. Das gilt - vielleicht sogar besonders - für unsere Sonntagsgottesdienste. Da kannten und kennen - ich möchte fast sagen, da akzeptieren - wir bisher eigentlich nur die Heilige Messe, das Sonntagshochamt, als gültigen Sonntagsgottesdienst.

    NOTESmall{Das Konzil und die ihm folgende Liturgiereform haben aber an dieser Stelle die Bandbreite von Gottesdienstformen erweitert. Ich denke da vor allem an die Wort-Gottes-Feier. Auch diese Form des Gottesdienstes hat ihren Wert. In ihr feiern wir das Wort Gottes.{0.95{r
    Selbstverständlich. Die Wort-Gottes-Feier wurde zwar ursprünglich eingerichtet für Gemeinden; in denen kein Priester präsent sein kann - insbesondere war das zunächst für die Urwaldregionen Südamerikas konzipiert, in denen nur alle Monate mal ein Priester vorbeikam. Schnell wurde diese Gottesdienstform auch in Afrika übernommen.
    Ich kenne das aus meiner Zeit vor über 40 Jahren in Zimbabwe bei meinem Onkel, als er in seiner Großpfarrei in die einzelnen Ortsgemeinschaften nur einmal im Monat zur Messe kommen konnte - die Gemeinschaften aber an jedem Sonntag zu einem Gottesdienst zusammenkamen, das Evangelium lasen, Gott lobten und feierten. Und das alles ohne Priester, meistens sogar ohne einen Hauptamtlichen.

    NOTESmall{Nun hat sich die Wort-Gottes-Feier seit dem Konzil 1963 vor allem durch die Liturgiereform weiterentwickelt. Sie ist inzwischen weit mehr als nur ein Lückenbüßer, nicht mehr nur eine Gottesdienstform, die nur dann gefeiert werden sollte oder gefeiert werden kann, wenn keine Messe möglich ist, weil kein Priester zur Verfügung steht. Wir Christen dürfen sie heute als eine eigenständige Gottesdienstform betrachten.{0.95{r
    Schwerpunkt dieser Feier ist - das sagt uns schon der Begriff - das Wort Gottes.

    NOTESmall{Wir kennen es nicht anders, dass wir in den eucharistischen Gaben von Brot und Wein die Gegenwart Gottes unter uns feiern. Das ist richtig so, und das ist auch gut so: in seinem Leib und Blut kommt uns der Herr ganz nahe, näher geht es eigentlich nicht, weil wir ihn in uns aufnehmen.{0.95{r
    Doch es gibt eine weitere Weise der Nähe Gottes, auch in der Heiligen Messe: Gott ist uns genauso nahe in seinem Wort! Wir hören es in der Messe gleich vierfach: in den Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament, in den Psalmversen des Antwortgesangs und in der Verkündigung des Evangeliums! Lektor, Kantorin und Priester lesen uns nicht irgendeinen literarischen Text vor, sondern verkünden uns das Wort Gottes.

    NOTESmall{Und dieses Wort, das Gott zu uns spricht, steht auch und gerade im Mittelpunkt der Wort-Gottes-Feier. Lesungen, Psalmtext und Evangelium werden auch in ihr verkündet! In diesen Worten kommt Gott zu uns ganz nahe - in unser Ohr! {0.95{r
    NOTESmall{In seinem Wort ist Gott, ist Jesus Christus gegenwärtig. Auch das Wort Gottes ist sakramental! - diese Formulierung hat Papst Benedikt XVI. 2010 in einem apostolischen Schreiben noch einmal besonders hervorgehoben.{0.95{r
    Zur Wortverkündigung gehört dann natürlich auch eine Auslegung. Ich habe es schon öfter erlebt, dass Frauen und Männer, auch und gerade nicht-theologisch geschulte Menschen, das auf eine Weise können, wie sie kein Priester oder Bischof kann.

    NOTESmall{Zur Wort-Gottes-Feier gehören dann noch weitere Feierelemente, die wir zum Teil auch aus der heiligen Messe kennen: unsere glaubende Antwort auf die Verkündigung des Wortes Gottes ist das Glaubensbekenntnis. Dazu gehört auch das Schuldbekenntnis. Eher eigene Elemente sind viele verschiedene Formen des Gotteslobes und Gebetes in Wort und Zeichen, die zum Teil auch einen ganz neuen Ort im Ablauf der Feier haben. Natürlich gehören auch die Segenszusage und die Sendung in die Welt dazu.{0.95{r
    Schwierig ist die Frage nach der Kommunionfeier im Rahmen einer Wort-Gottes-Feier. Eigentlich ist sie nicht vorgesehen - denn im Mittelpunkt dieser Gottesdienstform steht das Wort Gottes, in dem uns Gott wie gesagt ganz nahe ist. Wir in Europa sind es dagegen seit Jahrhunderten gewohnt, dass der Kommuniongang zum Sonntagsgottesdienst gehört.

    NOTESmall{Deshalb gibt es - von den Bischöfen tolerierte - Ausnahmeformen: dort wo schon seit vielen Jahrzehnten Wort-Gottes-Feiern mit Kommunionspendung üblich sind - beispielsweise in der ostdeutschen Diaspora - darf die Kommunionfeier weiter praktiziert werden. Auch in Kirchen, in denen an diesem Sonntag kein Hochamt gefeiert wird, ist in einer Wort-Gottes-Feier eine Kommunionfeier möglich. Sie verbindet die Feiernden des Wortes Gottes mit der Eucharistiegemeinschaft des vergangenen Sonntags oder mit einer Nachbargemeinschaft, die am gleichen Tag, vielleicht sogar zur gleichen Zeit heilige Messe feiert.{0.95{r
    Es darf nur niemals der Eindruck entstehen, ein solcher Gottesdienst wäre eine verkürzte Eucharistiefeier. Ein wichtiges Element dazu ist die Anbetung, die durch die Leitungsperson angeleitet wird.

    NOTESmall{Apropos Leitung: darf eigentlich jede Frau und jeder Mann eine Wort-Gottes-Feier leiten?{0.95{r
    Grundsätzlich dürfte das jede Frau und jeder Mann tun - jede getaufte Christin, jeder gefirmte Christ ist dazu berufen und mit dem Geist ausgestattet. Menschliche Regelungen schränken das Ganze allerdings ein bisschen ein: eine gewisse Ausbildung und Schulung, sowie eine bischöfliche Beauftragung sind an dieser Stelle nötig. Und zum Glück gibt es inzwischen immer mehr Frauen und Männer, die ihre Berufung dazu erkennen und bereit sind, diese Aufgabe (und Arbeit) auf sich zu nehmen.

    NOTESmall{Eine letzte Frage zu diesem Thema: wie ist das mit der sogenannten Sonntagspflicht für Katholiken und der Wort-Gottes-Feier?{0.95{r
    Die Sonntagspflicht - was beinhaltet sie eigentlich? Ist sie ein - menschengemachtes Gebot, oder beinhaltet sie noch mehr?

    NOTESmall{Zunächst ist sie eine Vorschrift der Kirche. Aber ich hoffe doch sehr, dass sie für uns Gläubige mehr als nur eine kirchenrechtliche Vorschrift ist. Wenn ich mit Freude und Dankbarkeit einen Gottesdienst mitfeiere, dann brauche ich kein Gebot. Das Mitfeiern eines Gottesdienstes sollte eigentlich niemals eine Pflichtübung sein, unter Umständen sogar gepaart mit Unlust oder innerer Ablehnung. Das ist tatsächlich ein Widerspruch in sich. Von daher mag ich diesen Begriff Sonntagspflicht nicht.{0.95{r
    Da bin ich ganz bei Ihnen. Dazu wäre dann mal eine eigene Predigt zu halten. Das Kirchenrecht spricht tatsächlich an dieser Stelle von der Verpflichtung, am Sonn- und Feiertag eine Messe mitzufeiern. Und dann kommt die Einschränkung: Wenn wegen Fehlens eines geistlichen Amtsträgers oder aus einem anderen schwerwiegenden Grund die Teilnahme an einer Eucharistiefeier unmöglich ist, wird sehr empfohlen, dass die Gläubigen an einem Wortgottesdienst teilnehmen, wenn ein solcher in der Pfarrkirche ... gefeiert wird. (CIC can 1248 § 2). Und im Rahmen der COVID-Pandemie wurde sogar diese Einschränkung aufgehoben - und meiner Kenntnis nach bisher auch nicht zurückgenommen.

    NOTESmall{Also ist die Mitfeier einer Wort-Gottes-Feier immer auch die Erfüllung der amtskirchlichen Sonntagspflicht!{0.95{r
    In unserer Pfarrgruppe Steinheim / Klein-Auheim führen Wort-Gottes-Feiern bedauerlicherweise zur Zeit eher ein Schattendasein. Mit Pfarrer Differenz und Pfarrer Schmidt sind ausreichend Priester vor Ort, um am Sonntag in jeder Kirche eine Messe zu feiern. An Feiertagen wird dann aber schon deutlicher, dass dies nicht mehr in vollem Ausmaß möglich ist. Und was wird sein, wenn nur noch ein Priester da ist oder wenn gar keiner mehr zur Verfügung steht?
    Wort-Gottes-Feiern sind schon heute - und dann bestimmt erst recht - willkommene, wahre, berechtigte und gültige Formen, den Sonntagsgottesdienst zu feiern!
    Wir möchten gerne mit Ihnen hierzu ins Gespräch kommen, jetzt und in den nächsten Wochen:
    • wie können wir Wort-Gottes-Feiern in die Feiern unserer Sonn- und Festtage verankern?
    • in welchem Zeitrhythmus, zu welchen Zeiten können wir sie feiern?
    • wie könnte eine sinnvolle und bereichernde Gestaltung sein?

    Dazu haben wir einen kleinen Frageboden dabei. Kommen Sie miteinander und mit uns ins Gespräch, gerne auch gleich nach dem Gottesdienst. Frau Uischner-Peetz / Frau Eckrich / Herr Viet - alle drei übrigens ausgebildete und bischöflich gesendete Leiter von Wort-Gottes-Feiern - herzlichen Dank für Ihre Gedanken zum Thema Feier des Wortes Gottes!
    Und, Schwestern und Brüder, bitte nie vergessen: in jeder Form der Liturgie, in jeder Form des Gottesdienstes - egal ob Messe oder Wort-Gottes-Feier, oder Andacht oder Gebet - in jedem Gottesdienst feiern wir nicht, dass wir Gott einen Dienst leisten, sondern dass Gott es ist, der seinen Liebes- und Erlösungsdienst an uns tut.   Amen.

  • Impressionen der Sternsingeraktion 2024

  • von Giuseppe Abrami
    Impressionen der Sternsingeraktion 2023.© Bilder: A. Mader, C. Massaro, F. Massaro, I. Stöckel, et al.; Collage: G. Abrami

  • Statistik 2023

  • von Wolfram Schmidt
    Zum Abschluss des Jahres 2023 möchten wir Sie über die Kollekteneinnahmen des Jahres 2023 informieren. In diesem Jahr präsentieren wir Ihnen die Ergebnisse aller Kollekten und Sammlungen. Ein Teil dieser Kollekten ist abgabepflichtig, d.h. wir müssen sie über das Bistum den entsprechenden Zwecken zukommen lassen. Wir geben Ihnen die Ergebnisse der gesamten Pfarrgruppe bekannt.
    Datum Kollekte Betrag (€)
    01.01 Kollekte Maximilian-Kolbe-Werk 156,10
    08.01 Kollekte Afrikatag 400,35
    18.01 Kollekte Gebetswoche für die Einheit der Christen 321,45
    12.02 Kollekte CARITAS 421,39
    05.03 Sonderkollekte Erdbeben in Syrien und der Türkei 729,73
    + Gabe aus CARITAS-Mitteln 695,00
    26.03 Kollekte MISEREOR 2334,64
    02.04 Kollekte Betreuung der christlichen Stätten im Heiligen Land 650,11
    09.04 Fastenopfer der Kinder 30,50
    16.04 Diasporaopfer der Kommunionkinder 168,00
    30.04 Kollekte geistliche Berufe 314,57
    28.05 Kollekte RENOVABIS 1167,79
    04.06 Kollekte Jugendpastoral 295,32
    29.06 Kollekte Aufgaben des Papstes (Peterspfennig) 165,71
    09.07 Kollekte Gefangenenseelsorge 252,63
    27.08 Kollekte Behindertenseelsorge 337,37
    10.09 Kollekte kirchliche Medienarbeit 294,4
    17.09 Kollekte CARITAS 1006,29
    22.10 Kollekte WELTMISSION (MISSIO) 1377,01
    02.11 Kollekte Priesterhilfe in Mittel- und Osteuropa 256,80
    05.11 Kollekte Büchereiarbeit 546,53
    29.11 Kollekte Diasporawerk (Bonifatiuswerk) 838,39
    24.12 Weltmission Kinder 20,88
    24/25.12. Kollekte ADVENIAT 5678,91
    Sternsingeraktion 2023 31776,86
    allgemeine Kollekten für die Pfarreien 21042,34
    Sommersammlung CARITAS 3506,22
    Herbstsammlung CARITAS 13445,00
    Kerzenopfer 9921,74
    Gesamt 98152,03

    Statistik 2023 für unsere Pfarrgruppe Steinheim / Klein-Auheim:
    • in unseren Pfarreien wurden 47 Kinder getauft;
    • aus unseren Pfarreien empfingen 37 Kinder, ein Jugendlicher und zwei Erwachsene zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie;
    • aus unserer Pfarrgruppe empfingen 21 Jugendliche das Sakrament der Firmung;
    • in unseren Pfarreien haben sich 16 Paare das Sakrament der Ehe gespendet;
    • in unseren Pfarreien wurden 2 Personen rekonziliiert (Wiederaufnahme nach Austritt);
    • aus unseren Pfarreien wurden 119 Mitglieder beerdigt;
    • aus unseren Pfarreien traten mindestens 2 Mitglieder aus (eine genaue Zahl liegt leider nicht vor).

  • Schuhsammelaktion der Kolpingsfamilie Klein-Auheim 2024

  • von Peter Franz
    Endspurt für die Schuhsammelaktion des Kolpingwerkes Deutschlands. Ihr könnt noch bis zum 19.02.2024 Schuhe in unsere Pfarrkirche St. Peter und Paul bringen.
    Hinten links (gegenüber dem Schriftenstand) steht eine große Kiste für die Schuhsammelaktion bereit. Es werden gebrauchte, noch tragbare Schuhe gesammelt. Bitte Schuhe zusammenbinden.

  • Warum gehen wir den Kreuzweg?

  • von Pfarrer Hermann Differenz( Pfarrvikar)
    Liebe Gemeinden,
    eine Reise nach Jerusalem war in alten Zeiten eine kostspielige und gefahrvolle Sache, sodass nur wenige dieses Erlebnis haben konnten, aber sie weckten mit ihren Erzählungen oft in den Daheimgebliebenen den Wunsch, selber auch ganz nah dem Leidensgeheimnis Jesu nachfühlen zu können.
    In Jerusalem machte man, angeleitet durch die Franziskaner, durch die Stadt Umgänge und auf dem Weg Stationen, um im Gebet an die verschiedenen Situationen des Leidensweges zu gedenken.
    So kam die Idee auf zuhause in Europa Nachbildungen der Heiligen Stätten zu errichten. So entstanden die Kalvarienberge, die Hl. Gräber wie z.B. in Eichstätt in der dortigen Friedhofskapelle und es entwickelten sich zuerst die sieben sogenannten Fußfälle, das waren Kreuze, Kapellen oder Bildstöcke, an denen man zuerst mit einer Kniebeuge (Fall) ehrte und dann im Gebet eine Station gestaltete. Ab 1600 wurden die Zahl der Stationen auf 14 erhöht und seit dem Jahr 1700 kam der Brauch auf, in den Kirchen 14 gemalte Bilder zu den Kreuzwegstationen zu gestalten. Auch beim Beten des Kreuzweges in der Kirche behielt man den Brauch bei, jedes Stationsbild zuerst mit einer Kniebeuge zu ehren, bevor man dann betend den Inhalt des Bildes betrachtete.
    Was ist der Grund für diesen Brauch? Es ging den Menschen darum, mit allen Sinnen mit Jesus auf diesem letzten Weg seines Lebens zu gehen und mit ihm mitfühlen zu können. Er erfährt Unrecht, Bosheit, Spott, Schmerzen, aber er erfährt auch ehrliches Mitgefühl, Hilfe, tiefe Freundschaft und ehrliche Liebe durch Maria, Simon von Cyrene, Veronika, den Frauen und Kindern von Jerusalem und durch Maria, Magdalena und Johannes, die unter dem Kreuz aushalten.
    In seinem Leidensweg erkennt man aber auch selber Situationen des eigenen Lebens. Momente der Ohnmacht, der Dunkelheit, der Fragen, aber auch Momente des Trostes, der Zuversicht und der stillen Hoffnung.
    Hier in Steinheim haben wir die sieben Fußfälle, die auf dem dem steinheimer Kreuzweg, beginnend an der Ecke zur Schönbornstraße. In den letzten Jahren vor 1700 haben verschiedene Personen diese Sandsteinbilder gestiftet und die letzte Steintafel, die in der Molitorstraße steht, wurde von den Pfarrmitgliedern aus Klein- und Groß-Steinheim, Klein Auheim und Hainstadt gestiftet und andere gute Freind (Freunde), so wie es dort unter dem Bild eingemeißelt ist
    Zum Steinheimer Stadtjubiläum hat die Stadt Hanau unter anderen Bildwerken auch diese sieben Tafeln renovieren lassen.
    So gehen wir auch in diesem Jahr an diesen sieben Tafeln entlang und verschiedene Gruppierungen der Gemeinde gestalten diesen Weg jedes Mal mit einem je eigenen Akzent.
    Den Kreuzweg gehen, das ist auch ein wenig anstrengend, aber das führt schon wieder zu dem Grund hin, warum man diesen Weg geht: Mit Jesus fühlen, sich in die Menschen hineinversetzen, die Schweres erfahren und betend für diese Menschen eintreten, um damit auch selber feinfühlig zu werden für das Leid der anderen, aber auch um das eigene Leid, die eigene Last diesem Jesus anzuvertrauen und mit diesem Jesus zu teilen.
    So lade ich Sie ein, sich auch in diesem Jahr auf den Weg zu machen entweder über die Straßen von Steinheim oder an den Kreuzwegbildern unserer Kirchen entlang, entweder alleine (siehe Gebetsvorschlag im Gotteslob Nr. 683) oder in Gemeinschaft mit Anderen.

  • Sternsingeraktion 2024 in der Pfarrgruppe Stein-Auheim: eine kleine Nachlese

  • von Inge Stöckel , Astrid Mader , Simona Weber, newline Concetta und Fabio Massaro , Giuseppe Abrami

    Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit



    Unter diesem Motto war es uns als Verantwortliche der Sternsingeraktion der drei katholischen Pfarreien Stein-Auheims ein großes Herzensanliegen den Segen in die Wohnungen und Häuser unserer Ortsteile zu bringen und die Sternsingerlieder zu singen. Trotz frostiger Temperaturen waren das Engagement und die Freude bei den teilnehmenden Kindern und Erwachsenen groß und die Stimmung gut.
     © Kindermissionswerk © Kindermissionswerk
    Dank etlicher Sternsingerfamilien und anderer Helfer konnten auch in den Häusern, wo niemand angetroffen wurde oder die von den Gruppen leider nicht besucht werden konnten, die Segensbriefe eingeworfen werden. Wir freuen uns, dass viele Bewohner die Möglichkeit genutzt haben, ihr Haus damit selbst zu segnen.
    Einige der Sternsinger aus St. Nikolaus besuchten am Freitag das Industriegebiet und das Stadtkrankenhaus. Die dortige Krankenhausseelsorgerin Frau Hartmann hieß die Sternsinger willkommen und es war wieder ein sehr beeindruckender Besuch. Einiges haben wir in diesem Jahr neu ausprobiert und Bewährtes wiederholt und es erfüllt uns immer noch mit großer Freude, wenn wir an die verschiedenen Stationen des Wochenendes denken:
     Sternsinger der Steinheimer Pfarrgemeinden 2024 - schön war's! Bild: © Katrin Busch Sternsinger der Steinheimer Pfarrgemeinden 2024 - schön war's! Bild: © Katrin Busch

    So feierten wir erneut in Steinheim den Aussendungsgottesdienst am Samstagmorgen gemeinsam in der evangelischen Kirche. Örtlich ist sie für St. Johann sowie für St. Nikolaus gleichermaßen zu erreichen. Nach dem Gottesdienst wurde noch ein gemeinsames Gruppenfoto vor der Kirche gemacht, bevor die Gruppen in ihre Gebiete aufbrachen. Die Kinder von St. Nikolaus und St. Johann durften sich in verschiedenen Familien zum Mittagessen einfinden, brachten nach der ersten Tour ordentlichen Hunger mit und hatten somit die Gelegenheit sich etwas auszuruhen und mit den Gastgeber:innen ins Gespräch zu kommen. Frisch gestärkt ging es dann wieder in die einzelnen Gebiete. Auch in diesem Jahr feierten die Sternsinger der Pfarreien St. Johann und St. Nikolaus eine gemeinsame Abschlussandacht auf dem Kardinal-Volk-Platz. Dort hörten wir noch einmal die Segenstexte und sangen die Sternsingerlieder. Wir benannten in Dankgebeten alle Helfer, die diese wertvolle Sternsingeraktion unterstützen. So gehen wir mit Gottes Segen in das neue Jahr 2024.
    In Klein-Auheim fand der Aussendungsgottesdienst im Don-Bosco-Haus statt. Alle 42 Könige sowie Eltern, Großeltern und Gruppenleiter wurden durch Pfarrer Differenz auf den Tag eingestimmt und gesegnet. Nach einem gemeinsamen Gruppenbild zusammen mit zwei Traktoren der Schlepperfreunde, machten sich die 14 Sternsingergruppen auf den Weg. Pünktlich zum gemeinsamen Mittagessen standen die Oldtimer mit dem Lieblingsgericht der Kinder (Schnitzel mit Pommes und Salat) bereit zur Ausgabe. Gut gestärkt zogen die Sternsinger weiter.
     Sternsinger 2024 aus St. Peter und Paul Sternsinger 2024 aus St. Peter und Paul

    Ein besonderes Erlebnis für die Gruppen war, dass uns die Schlepperfreunde mit Ihren Traktoren zu den weiter gelegenen Gebieten befördert haben. Weiterhin möchten wir die 10 Jugendliche erwähnen, die bis letztes Jahr noch selbst Sternsinger waren und dieses Jahr den Gruppenleitern über die Schulter geschaut haben, um im nächsten Jahr selbst eine Gruppe zu übernehmen. Unseren Abschluss feierten wir am nächsten Tag in einer Dankandacht im Don-Bosco-Haus. Dort tauschten wir uns bei einem Rückblick über die Erlebnisse vom Vortag aus und sangen gemeinsam unsere Lieder. Es war ein rundum gelungener Abschluss.
    ... und so vielen ist herzlich zu danken: den Sternsingerkindern, den Sternsingerfamilien, den Gruppenleitern, den Messdienern, den Familien, die sich bereit erklärt haben, die Kinder zu verköstigen, den OldTimer, der Bäckerei Mangelmann, den Schlepperfreunden, Rainer Dorn und Inga Menke, die im Pfarrhaus St. Nikolaus mit organisierten und vielen mehr, die tatkräftig geholfen haben.
    Die Sternsingeraktion von St. Nikolaus unterstützt, genauso wie in den Vorjahren, die Schule Inagro in Monterilla in Kolumbien, bei der Frau Dr. Kemmerer eine wichtige Kontaktperson ist. St. Peter und Paul sowie St. Johann Baptist unterstützen die Projekte in Amazonien, der Region, die dieses Jahr vom Kindermissionswerk durch die Aktion Dreikönigssingen begünstigt wird.
    Insgesamt können wir in der Pfarrgruppe auf ein stolzes Ergebnis von zurzeit 32666,30 € blicken. Vielen Dank an alle Unterstützer*innen, denn jeder Beitrag hilft!
     Sternsinger 2024 im Einsatz. Bilder: © Astrid Mader, Fabio Massaro, Giuseppe Abrami; Collage: G. Abrami Sternsinger 2024 im Einsatz. Bilder: © Astrid Mader, Fabio Massaro, Giuseppe Abrami; Collage: G. Abrami

    Sie haben bis 15. Februar immer noch die Möglichkeit die Sternsingeraktion mit einer Spende zu unterstützen. Hierzu finden Sie die Links für die Online-Spendenaktion auf unserer Internetseite www-stein-auheim.de. Sie haben darüber hinaus auch die Möglichkeit, Ihre Spende direkt in einem der Pfarrbüros abzugeben.

  • Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Steinheim

  • von Roland Viet
    Einladung zur Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Steinheim

    Die Kolpingsfamilie Steinheim lädt alle Mitglieder ganz herzlich für Dienstag, den 27.02.2024 um 19:00 Uhr zur Mitgliederversammlung in das Kardinal-Volk-Haus ein.

    Nach den interessanten Berichten und Bildern zu unseren Aktivitäten im Jahr 2023 möchten wir gerne mit Euch gemeinsm in die Zukunft unserer Kolpingsfamilie blicken und freuen uns auf Eure Teilnahme an dieser Veranstaltung.

    Es grüßt mit "Treu Kolping" das Leitungsteam der Kolpingsfamilie Steinheim



  • Pfarrbüro geschlossen

  • von Birgit Maikranz , Maria Dehmer , Jan Schelberg
    Das Pfarrbüro St. Nikolaus ist am 21.02.2024 geschlossen.
    Das Pfarrbüro St. Peter und Paul ist am 28.2.2024 aufgrund einer Fortbildung geschlossen.
    Bitte wenden Sie sich an diesen Tagen an ein anderes Pfarrbüro der Pfarrgruppe. Vielen Dank.
    Darüber hinaus sind alle Pfarrbüros am Rosenmontag und Fastnachtsdienstag geschlossen.

  • Goldene Kommunion in der Pfarrgruppe Steinheim / Klein-Auheim

  • von Hermann Differenz( Pfarrvikar)
    Am Sonntag, 7. April 2024 wird um 09.30 in der St. Nikolaus Kirche das Hochamt als Dankgottesdienst zur Goldenen Kommunion gestaltet. Im Anschluss laden wir zu einem Umtrunk und zur Begegnung an der Kirche ein. Da, durch Corona-bedingt, seit 2019 diese Feier nicht mehr stattfinden konnte, sind auch die Jahrgänge die 1970, 1971, 1973 oder 1974 ihre Erstkommunion gefeiert haben, eingeladen. Sie können 50+ 1 oder 2 oder 3 oder 4 feiern oder gibt es jemand, der schon auf 60 oder 70 Jubeljahre zurückblicken kann?
    Wir bitten alle Interessierten sich bis spätestens 24.03.2024 in den Pfarrbüros oder per Mail anzumelden. Bitte geben Sie die Einladung auch an JahrgangskollegInnen weiter. Vielen Dank.
    Ich freue mich, wenn viele an diesem Tag dabei sein können.


  • Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen 2024

  • von Sabine Selbitschka

    Der Weltgebetstag 2024 kommt aus Palästina. Unter dem Motto Durch das Band des Friedens wird er am 1. März 2024 in unzähligen ökumenischen Gottesdiensten begangen. Rund um den Globus wird in den Gottesdiensten sehnsuchts- und hoffnungsvoll darum gebetet, dass Frieden weltweit und auch in Israel und Palästina keine Utopie bleibt, sondern Wirklichkeit wird und dort im Alltag Einzug hält.
    Auch in den Kirchengemeinden in Klein-Auheim findet am Freitag, 01.03.2023, um 19.00 Uhr in der evangelischen Erlöserkirche Klein-Auheim, Sudetendeutschestr. 75 ein ökumenischer Gottesdienst statt.
    Der Gottesdienst wird mit einer Musikgruppe musikalisch begleitet. Sie sind herzlich eingeladen! Das ökumenische Team freut sich, mit Ihnen den Gottesdienst zu feiern. Im Anschluss gibt es ein gemütliches Beisammensein im evangelischen Gemeindehaus mit kleinen Speisen und Getränken.

  • Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen 2024 in Klein-Auheim

  • von Sabine Selbitschka( (ökumenisches Frauenteam))
    Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen 2024 Der Weltgebetstag 2024 kommt aus Palästina. Unter dem Motto „Durch das Band des Friedens“ wird er am 1. März 2024 in unzähligen ökumenischen Gottesdiensten begangen. Rund um den Globus wird in den Gottesdiensten sehnsuchts- und hoffnungsvoll darum gebetet, dass Frieden weltweit und auch in Israel und Palästina keine Utopie bleibt, sondern Wirklichkeit wird und dort im Alltag Einzug hält. Auch in den Kirchengemeinden in Klein-Auheim findet am Freitag, den 01.03.2023, um 19 Uhr in der evangelischen Erlöserkirche Klein-Auheim, Sudetendeutschestr. 75 ein ökumenischer Gottesdienst statt. Der Gottesdienst wird musikalisch begleitet. Sie sind herzlich eingeladen! Das ökumenische Team freut sich, mit Ihnen den Gottesdienst zu feiern. Im Anschluss gibt es ein gemütliches Beisammensein im evangelischen Gemeindehaus mit kleinen Speisen und Getränken.

  • Warum feiern wir Sonntagsgottesdienste?

  • von Wolfram Schmidt

    Über die Bedeutung und den Aufbau der sonntäglichen Gottesdienstfeiern


    (Teil 10)

    3.3.3.3. Die Brotbrechung und Mischung


    Immer wieder wird im Neuen Testament vom Brot-brechen gesprochen. Bei seinen Mählern vor und nach Ostern hat Jesus viele Male das Brot gebrochen und mit seinen Freunden geteilt. Diese Teilungsgeste haben die Apostel von Anfang an von Jesus übernommen und bei ihren Zusammenkünften fortgesetzt. Brotbrechen war somit auch die erste Bezeichnung für das eucharistische Feiern und das Kennzeichen der jungen Christengemeinden schlechthin. Das Brotbrechen war die älteste und wichtigste vorbereitende Handlung auf das gemeinsame Mahl, zumal sie auch praktisch erforderlich war, da das Brot von einem einzigen Laib genommen wurde und in entsprechend der Teilnehmerzahl viele Stücke zu teilen war. Nach der Einführung der kleinen Brothostien wurde nur noch die Priesterhostie gebrochen - diese symbolische Teilung wird heute immer öfter wieder zu einer echten Teilung, wenn große, sogenannte Zelebrationshostien Verwendung finden. Durch die Brechung des Brotes wird deutlich, dass alle Christen in der Kommunion von dem einen Brot des Lebens essen, das Jesus Christus ist, und dass wir dadurch alle ein Leib werden.
    Unmittelbar an die Brechung des Brotes schließt sich die Mischung von Brot und Wein an. Ein kleines Stück wird dabei nochmals von der Hostie abgebrochen und in den Kelch gegeben. Die Bedeutung dieses Tuns ist umstritten: einige vertreten die Ansicht, es sei ein Zeichen der Vereinigung von Leib und Blut in der Auferstehung Jesu Christi, andere hingegen meinen, es handle sich um eine Vorbereitung auf die Kommunion unter beiden Gestalten. Egal welche Deutung nun zutreffen mag, es ist nicht ganz verständlich, warum die Liturgiereform dieses Tun erhalten hat, zumal es normalerweise von der Gemeinde auch gar nicht wahrgenommen wird. Auch das leise gesprochene Privatgebet des Priesters Das Sakrament des Leibes und Blutes Jesu Christi schenke mir ewiges Leben ergibt keinen Sinn, da es zum Tun des Brotbrechens und der Mischung keine Beziehung hat.

    3.3.3.4. Der Gesang zur Brotbrechung


    Während der Brechung des Brotes wird ein Begleitgesang der Gemeinde angestimmt. In seinem Text nimmt das Agnus Dei-, das Lamm Gottes-Lied das biblische Bild vom Lamm auf. So ist an das Pascha-Lamm zu denken, das beim Auszug des Volkes Israel aus Ägypten geschlachtet wurde. Vor allem das Johannesevangelium überträgt den Gedanken des Pascha-Lammes auf Jesus Christus, der als unser Osterlamm am Kreuz geschlachtet wurde. Und in der Offenbarung des Johannes ist es das geschlachtete Lamm, das in der Herrlichkeit Gottes die Macht innehat. Von daher sind die Bitten um Erbarmen und im Frieden im Anschluss an den Hinweis des Täufers auf Jesus (Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt - Joh 1,29) verständlich: nur das von Gott erhöhte Lamm kann uns Erbarmen und Frieden schenken. Die Friedensbitte ist ein Über-bleibsel aus der Zeit, da dieses Lied den Friedensgruß begleitete.

    3.3.3.5. Das stille Gebet vor der Kommunion


    Nun folgt eine kurze Stille, in der sich alle Feiernden in einem kurzen, persönlichen Gebet auf den Empfang der eucharistischen Speise vorbereiten können. Dies ist nur der Bedeutung des Mahles angemessen, um das Geheimnis der Speise bewusst zu vollziehen. Dieses Gebet in Stille gehört schon von Beginn des eucharistischen Mahles zur Vorbereitung auf die Kommunion: Jeder soll sich selbst prüfen, erst dann soll er vom Brot essen und aus dem Kelch trinken. schreibt Paulus an die Gemeinde in Korinth (1 Kor 11,28). Hier, an dieser Stelle, ist tatsächlich auch das Knien eine angemessene Körperhaltung - handelt es sich doch um ein persönliches Sprechen mit Gott.

    3.3.3.6. Einladung zur Kommunion


    Als letzten Schritt der Vorbereitung auf das Mahl zeigt der Vorsteher der Gemeinde die eucharistische Speise und lädt mit den Worten Johannes des Täufers ein: Seht das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt! (Joh 1,29). Daraufhin sprechen alle, Gemeinde und Priester zusammen, das zuversichtliche und demütige Wort des römischen Hauptmanns von Kafarnaum: Herr, ich bin nicht würdig, dass Du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund. (Mt 8,8). Auch in diesem Gebet geht es nochmals um die richtige Einstellung zur Bedeutung der eucharistischen Speise. Dieses Gebet kann durch einen auslegenden Vers ergänzt werden, wie z.B.: Selig, die zum Hochzeitsmahl des Lammes geladen sind. Andere Worte sind möglich, ebenfalls der für jede Messe vorgeschlagene Kommunionvers - aber sie sind nicht verpflichtend.

    3.3.3.7. Der Kommuniongang


    Nun findet das gemeinsame Mahl statt. Vorgesehen ist, dass zunächst der Priester kommuniziert, dann die Gemeinde. Begründet wird dies damit, dass der Vorsteher der Feier, der ja den eigentlichen Gastgeber (Jesus Christus) sichtbar macht, als erster Anteil am Mahl des Herrn bekommen soll. Es gibt aber auch Priester, die erst nach der Kommunion der Gemeinde kommunizieren. Sie tun dies manchmal, weil sie - allgemeinen Tischsitten folgend - als Sichtbarmachung des Gastgebers den Gästen den Vortritt lassen wollen. Anderen ist es wichtig, nach dem eigenen Kommunionempfang Zeit für ihre persönliche Besinnung und Dank zu haben, was in der vorgesehenen Reihenfolge nur schwer möglich ist (, da die Gemeinde wartet).
    Der Priester bzw. die Kommunionhelferin/der Kommunionhelfer zeigt bei der Kommunion die Hostie und spricht die Spendeformel: Der Leib Christi! Der Empfänger antwortet mit seinem gläubigen Bekenntnis: Amen!, ehe er die Hostie empfängt. Dabei ist es in seine persönliche Entscheidung gelegt, ob er mit der Hand oder mit dem Mund kommuniziert. Aus hygienischen Gründen wurde während der Covid-19-Pandemie auf die Mundkommunion verzichtet - diese bedarf auch grundsätzlich der Einhaltung kleiner hygienischer Grundregeln.
    Es ist erwünscht, dass die Hostien, die für die Kommunion gebraucht werden, in der Eucharistiefeier selbst konsekriert werden. Regelmäßiger Rückgriff auf Hostien, die zu einem früheren Zeitpunkt konsekriert und im Tabernakel aufbewahrt wurden, widerspricht den Verständnis einer Mahlgemeinschaft, die sich zum aktuellen Zeitpunkt zusammengefunden hat. (Nebenbei sei gesagt, dass bei einer privaten Feier zu Hause das Essen doch auch nicht vom Vortag aufgewärmt, sondern frisch zubereitet wird.) Im Tabernakel sollen Hostien nur in der Anzahl aufbewahrt werden, wie sie für die Kommunion der Kranken und außerhalb der Eucharistie (z.B. Wort-Gottes-Feier mit Kommunionfeier) gebraucht werden. Und sollten die konsekrierten Hostien einmal nicht ausreichen, so können die vorhandenen auch gebrochen und geteilt werden.
    Der Kommunionempfang der Gemeinde wird - je nach örtlicher Gewohnheit - in zwei verschiedenen Formen vollzogen. Zum einen stellt sich die Gemeinde am Fußpunkt des Chorraumes in einer Art Halbkreis auf (in der Regel dort, wo es eine Kommunionbank gab oder gibt) und bildet so die Andeutung einer Tischgemeinschaft, die zusammen mit den Nachbarn zur Rechten und zur Linken Mahl hält. Zum anderen tritt die Gemeinde einer nach der anderen vor den Kommunionspender. So wird das bewusste Hinzutreten zum Mahl des Herrn deutlich gemacht. Dabei ist es von gleicher Gültigkeit, ob ein Priester, ein Diakon oder ein beauftragter Kommunionhelfer/eine beauftragte Kommunionhelferin die Kommunion austeilt.
    Weitgehend unterentwickelt ist immer noch die Kelchkommunion. In den meisten eucharistischen Texten, vor allem in den Hochgebeten, ist immer die Rede von Brot und Wein/Kelch, von Leib und Blut Jesu Christi - aber wenn es dann ans Mahl geht, dann wird es einseitig, dann fehlt der Kelch. Essen und Trinken gehörten lange Zeit zusammen. Erst im Laufe des Mittelalters (11. / 12. Jahrhundert) verschwand die Kelchkommunion aus der Eucharistiefeier, bis sie sogar (als Reaktion auf den Laienkelch der Reformation) verboten wurde. Mit der Liturgiereform wurden die Möglichkeiten zur Erneuerung der Kelchkommunion schrittweise erweitert. Einzig in der praktischen Umsetzung mangelt es meistens noch am Mut, dem Auftrag Jesu nachzukommen. Und zwar am Mut von beiden Seiten: einerseits wissen die Empfangenden nicht genau, wie sie sich bei der Kelchkommunion verhalten sollen, weil es für sie völlig ungewohnt ist; andererseits verschanzen sich Pfarrer gerne hinter fadenscheinigen Argumenten wie hygienische Bedenken, welche Form der Kelchkommunion ist denn die bessere, an Sonn- und Feiertagen würde dann zu viel Wein verbraucht werden, und anderem.
    Es ist sicher richtig, dass eine regelmäßige Kelchkommunion eine behutsame Hinführung der Gemeinde bedarf. Die Kelchkommunion an Werktagen, im kleinen Kreis ist da sicherlich ebenso eine Hilfe wie die an besonderen Feiertagen, die einen besonderen Bezug zum eucharistischen Sakrament haben, wie Gründonnerstag oder Fronleichnam. Die sinnvollste Form der Kelchkommunion ist wohl das Trinken eines kleinen Schluckes, weil sie eben dem Auftrag Jesu entspricht (Nehmet und trinket!). Häufig wird die Kelchkommunion auch in der Form praktiziert, dass die Hostie nach dem Empfang in den Kelch getaucht wird - hier werden als Begründung hygienische Argumente ins Feld geführt. Doch ist bei einem gemeinsamen Trinken aus dem einen Kelch eine mögliche Ansteckungsgefahr nicht größer als das Benutzen eines vollbesetzten öffentlichen Verkehrsmittels - Untersuchungen haben dies eindeutig ergeben.
    Fortsetzung folgt...

  • Gemeindefahrt zu den Passionsspielen in Bad Soden-Salmünster

  • von Roland Viet
    Herzliche Einladung der Pfarrgruppe Steinheim / Klein-Auheim zur Gemeindefahrt am 03. März 2024 zu den Passionsspielen in Bad Soden-Salmünster.

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