Aktuelles


  • Den Fingerabdruck unserer neuen Pfarrei entdecken

  • von Katrin Huth( im Namen des Geistlichen Teams des Pastoralraums Mainbogen)

    Auftakt zum Namensfindungsprozess


    Anfang 2028 wird aus den elf Gemeinden unseres Pastoralraums Mainbogen eine neue Pfarrei entstehen. Damit beginnt ein neues Kapitel – und wir möchten dieses Kapitel gemeinsam mit Ihnen gestalten.
    Bevor wir einen Namen für unsere zukünftige Pfarrei suchen, möchten wir zunächst eine viel wichtigere Frage beantworten: Wofür soll unsere neue Pfarrei stehen? Was macht sie unverwechselbar? Welchen Fingerabdruck soll sie tragen?
    Denn ein Name sollte nicht zufällig gewählt werden. Er soll zu dem passen, was uns als Kirche verbindet, was uns wichtig ist und wie wir den Menschen in unserer zukünftigen Pfarrei begegnen möchten.
    Deshalb laden wir alle Interessierten herzlich zu einem Workshop ein, bei dem wir gemeinsam den Fingerabdruck unserer zukünftigen Pfarrei entdecken. In einer offenen und kreativen Atmosphäre möchten wir miteinander ins Gespräch kommen, Ideen entwickeln und überlegen, welche Werte, Haltungen und Eigenschaften unsere neue Pfarrei prägen sollen. Es geht dabei nicht um Gebäude, Strukturen oder organisatorische Fragen, sondern um die Identität unserer zukünftigen Pfarrei: Wie wollen wir als Kirche für die Menschen da sein? Was sollen Menschen erleben, wenn sie uns begegnen? Woran sollen sie uns erkennen?
    Die Ergebnisse dieses Workshops bilden eine Grundlage für die nächste Phase unseres Namensfindungsprozesses. Aus dem gemeinsam erarbeiteten und anschließend in den Gemeinden ergänzten Profil können im Herbst Vorschläge für einen passenden Patron, eine Patronin oder ein Christus- bzw. Marienfest eingereicht werden. So kann ein Name entstehen, der wirklich zu unserer zukünftigen Pfarrei passt.
    Egal, ob Sie sich bereits seit vielen Jahren engagieren oder einfach Interesse an der Zukunft unserer Kirche haben – Ihre Erfahrungen, Gedanken und Ideen sind herzlich willkommen. Jede Stimme bereichert den gemeinsamen Prozess.
    Workshop: Samstag, 05.09.2026, 10.00 bis ca. 13.30 Uhr (Ankommen ab 09.30 Uhr)
    Ort: Don Bosco-Haus, Tulpenstraße 2, 63456 Hanau

    Damit wir den Workshop gut vorbereiten können, bitten wir um eine Anmeldung bis 30. August 2026. Anmeldung: https://kurzlinks.de/Fingerabdruck
    Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen den Fingerabdruck unserer zukünftigen Pfarrei wachsen und reifen zu lassen.

  • Infos rund um Caritas

  • von Rita Schilling
    Sammlungsergebnisse

    Die diesjährige Sommersammlung erbrachte innerhalb unseres Pfarrverbundes die stattliche Summe von 3070 € - auf die einzelnen Pfarreien entfielen:
    Kirchengemeinde Betrag in €
    St. Johann Baptist 870
    St. Peter und Paul 1080
    St. Nikolaus 1120
    Wie immer bedanken wir uns bei allen großzügigen Spendern und Spenderinnen sehr herzlich. Wir können mit der Hälfte des Ergebnisses wieder Bedürftigen in unserer Gemeine unter die Arme greifen.Bitte sprechen Sie uns über die Pfarrbüros auf diese Möglichkeit an.
    Außerdem haben wir von dem Spendenkonto in St. Johann Baptist 1000 € an die Hanauer Tafel, 1000 € an das Franziskushaus und 1000 € an die Telefonseelsorge Main-Kinzig überwiesen.
    Termine zum Vormerken

    • Unser Caritas-Nachmittag findet am Mittwoch, 16.09.2026 um 15.00 Uhr im Kardinal-Volk-Haus statt und steht unter dem Motto: Brigitte Burbach, Krankenhausseelsorgerin, erzählt von ihren Begegnungen mit Patienten und Erfahrungen in der Palliativbetreuung.
    • Caritas-Gottesdienst: Eine feste Institution ist bereits seit Jahren unser gemeinsamer Caritas-Gottesdienst der in diesem Jahr am Samstag, 10.10.2026 um 17.30 Uhr in der St. Nikolaus Kirche stattfindet. Letztmalig werden wir bei diesem Gottesdienst Pfarrer Hermann Differenz in unserem Kreis haben.

  • EinSatz-Gottesdienst auf der Kolpingwiese

  • von Martina Eckrich
    Schon seit einiger Zeit findet einmal im Jahr auf der Kolpingwiese in Klein-Auheim ein besonderer EinSatz-Gottesdienst statt. In diesem Jahr begrüßte das Vorbereitungsteam um Thomas Gabriel am Samstag, 13.06.2026, viele Interessierte.
    Als besonderer Gast kam Dr. Matthias Zimmer, ärztlicher Leiter der Offenbacher Nicht-Versicherten-Ambulanz, mit einem Rettungswagen der Malteser angefahren. In einem berührenden Interview berichtete er eindrücklich von der so dringend benötigten medizinischen Versorgung für Menschen ohne Krankenversicherung und von den rettenden Einsätzen seines Teams.

    Im Verlauf des Gottesdienstes waren dann alle Gäste eingeladen, ihre ganz persönlichen Rettungsmomente auf einer Papierblume festzuhalten. Anschließend wurden die Blüten an eine Leine gehängt, die den Rettungswagen umspannte. Ein buntes und hoffnungsvolles Bild entstand, das davon erzählte, wie auch im Schweren etwas erblühen kann.
    Ein besonderer Rettungssegen entließ die Besucher in das sich anschließende gemeinsame Abendessen, zu dem viele beigetragen hatten. Bei lebhaften Gesprächen miteinander klang der Abend aus.
    Die EinSatz-Gottesdienste finden viermal im Jahr statt, jeweils um 19.00 Uhr. Neben der Kolpingwiese in Klein-Auheim dient die Kapelle des ehemaligen Klosters St. Gabriel in Hainburg als Veranstaltungsort. EinSatz zeigt sich dabei stets in einer vielfältigen Musik, Gedanken zu einem Satz aus der Bibel und dem persönlichen Mittun der Teilnehmenden. Die Gottesdienstreihe möchte Menschen in etwas anderer Art dazu einladen, Glauben auf lebendige Weise zu teilen.
    Die nächsten Termine sind: EinSatz für ZuFrieden am 29.08.2026 und EinSatz für TrotzAllem am 14.11.2026, jeweils um 19.00 Uhr in St. Gabriel.

  • Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

  • von Christa Grünbecken
    Babbeln und Balladen ist das Thema beim ersten Seniorentreff nach der Sommerpause am Montag, 07.09.2026 um 14.30 Uhr. Wir freuen uns über das Wiedersehen bei Kaffee und Kuchen.

  • Meine jüdischen Eltern – meine polnischen Eltern

  • von Dr. Cordula Uischner-Peetz( )
    Die Ausstellung Meine jüdischen Eltern - meine polnischen Eltern der Vereinigung Kinder des Holocaust in Polen gastiert vom 07.09. bis 02.10.2026 im Steinheimer Familien- und Generationenzentrum. Organisiert vom Förderverein für die Bildungsarbeit der Evang. Kirchengemeinde Steinheim in Kooperation mit der Initiative Erinnern und Gedenken in Steinheim erwartet die Besucherinnen und Besucher dazu ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Die vielfach bereits in Polen und Deutschland gezeigte Ausstellung erzählt auf 15 Tafeln von der Rettung von Menschen, die zwischen 1939 und 1942 geboren wurden und dank Übergabe und anschließender Adoption durch polnische Eltern überlebten. Oft erst Jahrzehnte später entdeckten sie ihre Wurzeln in jüdischen Familien und setzten sich mit ihrer doppelten Herkunftsgeschichte auseinander. Die leiblichen jüdischen Eltern übergaben ihre Kinder in auswegloser Situation an fremde Menschen, die diese Kinder aufnahmen, ihnen Eltern wurden und blieben.
    Die Initiative Erinnern und Gedenken in Steinheim eröffnet die Ausstellung mit einer Vernissage am 07.09.2026 um 18.30 Uhr im Steinheimer Familien- und Generationenzentrum, Ludwigstraße 27-31. Dr. Holger Politt, der die Ausstellung in Deutschland seitens der Rosa-Luxemburg-Stiftung betreut und viele Jahre als Büroleiter der Stiftung in Warschau mit der Vereinigung Kinder des Holocaust in Polen zusammengearbeitet hat, wird über die Entstehung berichten und tags darauf auch einen Vortrag über die aktuelle Auseinandersetzung in Polen über den Holocaust halten.
    Begleitend zur Ausstellung finden Veranstaltungsangebote in unterschiedlichen Formaten statt: öffentliche Vorträge und Filme ebenso wie zielgruppenspezifische Theatervorstellungen und Workshops. Das vollständige Programm liegt dem Pfarrbrief bei und steht auch über den QR-Code zum Download zur Verfügung.
    Mit der Ausstellung und dem Veranstaltungsprogramm will die Initiative Erinnern und Gedenken zu Aufklärung und Nachdenken beitragen, auch darüber, wie mit Kindern und Jugendlichen in der Gegenwart altersgerecht über den Holocaust und seine Folgen gesprochen werden kann. Dankenswerterweise werden Teile des Begleitprogramms im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! gefördert.

  • Main-Bogen-Konzert

  • von Christiane Vigelius