• Katechese

  • von Wolfram Schmidt
    Ein neues Schuljahr hat begonnen, die erste Woche liegt für die Schulkinder (und auch für die KiTa-Kinder) schon zurück.
    In der Schule kommt neben vielen neuen Dingen nun für die Drittklässler noch etwas Außerschulisches auf sie zu: der Erstkommunionkurs. Dabei geht es um die Vorbereitung der 8- und 9-Jährigen auf den Empfang des Sakramentes der Eucharistie - am Weißen Sonntag zum ersten Mal ganz feierlich, und dann (hoffentlich) immer wieder (schließlich sprechen wir von der ERST-kommunion und nicht von der LETZT-kommunion).
    Diese jährliche Vorbereitung auf den Empfang eines Sakramentes trifft nun in diesem Jahr (und wohl auch im kommenden Jahr) auf verschiedene Umbrüche in unserer Pfarrgruppe und im Pastoralraum. Bleiben wir in 2026/27 in der Pfarrgruppe Steinheim/Klein-Auheim (wie es sich 2027/28 im Pastoralraum gestaltet, ist noch offen): Mit der Ruhestandsversetzung von Pfarrer Differenz fällt schon eine erste wichtige Bezugsperson in Klein-Auheim weg. Gleichzeitig hat unsere Gemeindereferentin Karola Emge-Kratz vor längerer Zeit signalisiert, dass sie sich zukünftig auf andere Schwerpunkte in der pastoralen Arbeit konzentrieren will. So bleibt von hauptamtlicher Seite nur noch Pfarrer Schmidt übrig, der ja schon 2025/26 nach dem Stellenwechsel von Inge Stöckel die Verantwortung für den Kommunionkurs in Steinheim übernommen hatte.
    Nun wird also die Vorbereitung der Kinder aus den drei Gemeinden in Steinheim und Klein-Auheim eigenständig-gemeinsam stattfinden. Das heißt: Es wird Elemente geben, die alle Kinder und Eltern gemeinsam angehen - und es wird selbstverständlich auch eigenständige Elemente geben. Gemeinsam werden zum Beispiel die Katechetinnen und Katecheten (hoffentlich ganz viele Mütter und Väter von betroffenen Kindern!) von Pfarrer Schmidt auf die einzelnen Gruppenstunden vorbereitet - auch die Großgruppentreffen mit dem Pfarrer werden gemeinsam stattfinden, ebenso die drei Elternabende. Eigenständig werden die Gruppenstunden vor Ort stattfinden - und vor allem wird die Feier der Kommunion in zwei Gottesdiensten begangen, in Steinheim (am Sonntag, 04.04.2027 in der Marienkirche) und in Klein-Auheim (am Sonntag, 11.04.2027 in St. Peter und Paul). Und ein Mitfeiern von vielen unterschiedlichen Familiengottesdiensten in allen drei Kirchen ist selbstredend immer möglich!
    In diesen Tagen kurz nach den Sommerferien werden alle Familien (Kinder und Eltern) angeschrieben, die laut unseren Unterlagen als Drittklässler dran sind - sollte Ihr Kind in diesen Kreis gehören, aber in den kommenden Tagen keine Einladung erhalten, lassen Sie es uns (am besten direkt bei Pfarrer Schmidt, ✉ wolfram.schmidt@stein-auheim.de) wissen (und wenn Sie von einem Freund/einer Freundin Ihres Kindes wissen, der/die nicht angeschrieben wurde - auch hier freuen wir uns über eine entsprechende Information!).
    Der erste Elternabend mit allen Informationen rund um die Kommunionkatechese findet für alle Familien am Mittwoch, 21.10.2026, um 20.00 Uhr im Kardinal-Volk-Haus statt. Der Kommunionkurs selbst wird dann am Samstag, 31.10.2026, starten (um 10.00 Uhr für die Steinheimer Kinder in der St. Nikolaus Kirche, um 14.00 Uhr für die Klein-Auheimer Kinder in der St. Peter und Paul-Kirche).
    Seit Samstag, 06.06.2026, sind 41 Jugendliche im Rahmen der Firmkatechese unterwegs. Begleitet von einer kleinen Gruppe Erwachsener aus der Pfarrgruppe kommen sie in einzelnen Interessengruppen und zu mehreren Gesamtgruppentreffen zusammen. Am Ende dieses Glaubenskurses kann dann für sie der Empfang des Sakramentes der Firmung stehen. Dazu kommt dann Bischof Kohlgraf am Samstag, 28.11.2026, um 18.00 Uhr zu uns, um in der Marienkirche diese Jugendlichen zu firmen.
    Und, durch die schon angesprochenen Umbrüche im Pastoralraum bedingt, heißt es dann gleich: Nach der Firmkatechese ist vor der Firmkatechese. In 2027 wird es schon im Juni zu mehreren gemeinsamen Terminen für die Firmung kommen. Die Vorbereitung wird - höchstwahrscheinlich - wie bisher vor Ort geschehen (Ende August kommt es dafür zu einem gemeinsamen Treffen aller für die Firmung verantwortlichen Ehren- und Hauptamtlichen im Pastoralraum). Dann stehen am Ende drei oder vier Gottesdiensttermine an verschiedenen Orten im Pastoralraum zur Auswahl. Auf diese Weise werden wir im Pastoralraum einen ersten großen Schritt zur gemeinsamen katechetischen Arbeit gehen. Gleichzeitig werden wir auch das Firmalter innerhalb des Pastoralraumes anpassen - für unsere Pfarrgruppe bedeutet das, dass wir das Firmalter senken. So werden für 2027 zwei Jahrgänge angeschrieben werden (Jugendliche, die zwischen Juli 2010 und Juni 2012 geboren wurden).
    Die katechetische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen unterliegt einem stetigen Wandel. Vieles, was in der Vergangenheit normal war, ist in Zukunft nicht mehr in der bisherigen Form aufrechtzuerhalten - und seien diese Formen noch so gut und sinnvoll gewesen. Auf der Ebene des Pastoralraumes gibt es deshalb eine Projektgruppe Katechese, die versucht, die vielfältigen Formen der Katechese, die in den bisherigen Gemeinden üblich und erprobt waren, neu zu ordnen, Gutes und Hilfreiches zu bündeln, Wege zu finden, wie dieses Gute erhalten werden kann, und gleichzeitig neue Formen zu finden, damit - die Grenzen überschreitend - in allen Ortsgemeinden nach wie vor Kinder und Jugendliche (und vielleicht auch Erwachsene neu) in Katechese und Gemeinschaftserlebnissen Gemeindeleben erfahren und Wege zu Gott und Glauben finden können. Das ist keine leichte Aufgabe, die vielen unterschiedlichen katechetischen Ansätze und Wege unter einen Hut zu bringen - und dann auch noch in ein Konzept zu packen, das die Zustimmung der vielen Verantwortlichen in der Pastoralraumkonferenz findet. Aber die Mitglieder der Projektgruppe sind zuversichtlich, dass es ihnen gelingt.
    Von Bedeutung ist dabei immer auch der gute Wille und die Bereitschaft vieler Mütter und Väter in den einzelnen Ortsgemeinden, an dieser katechetischen Arbeit mitzuwirken. Und diese Bereitschaft wird in Zukunft noch wichtiger werden. Also: Nur Mut, es gibt bei diesem Tun kein richtig oder falsch, kein Ich kann das prima. oder Das kann ich doch gar nicht. - es gibt nur ein Ich will das nicht. oder ein Ich bin dabei!, wobei Letzteres natürlich das viel bessere und wichtigere ist. Bringen Sie sich ein, schenken Sie der nächsten Generation Ihre Glaubenserfahrung und -überzeugung weiter!

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